2007 September

Gentleman

Am 24.8. erschien Gentlemans neues Album „Another Intensity“, am 25. & 26.10. spielt der Kölner im Palladium. Melanie Raabe hat sich mit Deutschlands bekanntestem Reggae-Musiker unterhalten.

Gentleman (Foto: Rainer Holz)

Was würdest du heute am liebsten machen, wenn du frei hättest?

Ich verbringe im Moment so viel Zeit wie möglich mit meinem Sohn. Ich widme ihm jede freie Minute.

Nimmst du ihn mit, wenn du auf Tour gehst?

Das geht leider nicht: erst ging er zum Kindergarten, jetzt geht er zur Schule.

Wie lange hast du insgesamt an deinem Album gearbeitet?

Wir sind neun Monate lang zwischen Köln und Jamaika gependelt.

Bist du auch wegen deines Sohnes immer wieder nach Köln zurückgekehrt?

Ja, ich wollte nicht so lange Zeit am Stück weg sein, um die Entwicklung meines Sohnes mitzukriegen. Deswegen bin ich immer wieder für zwei Wochen zurückgekommen. Es hat sich auch alles viel mehr in die Länge gezogen habe, als ich gedacht habe – was ja eigentlich immer so ist. Aber es war dieses mal noch was anderes als bei „Confidence“. Ich werde immer selbstkritischer und es wird immer schwieriger, mich selbst musikalisch zufriedenzustellen. Damals war alles cool, und jetzt gefallen mir von 15 Songs, die ich aufnehme, vielleicht drei oder vier. Und alle anderen sagen:  „Ist doch cool!“ Da muss ich manchmal von mir Abstand nehmen und mich auf die Leute eintunen, denn es gibt Songs, die finde ich gar nicht so toll, aber für die Leute sind das Hits.

Es war diesmal echt ein langwieriger Prozess, und technisch ist auch viel Kacke passiert. Die ganze Aufnahmeweise ist anders geworden heutzutage. Früher war alles analog, du gingst in ein Studio, hast mit einer Band deine Sachen eingespielt, dann da deinen Text geschrieben und gesungen und danach wurde dann da der Song gemischt – alles an einem Ort. Wie bei „Journey to Jah“, größtenteils. Und jetzt ist es mittlerweile so, dass die ganzen Analog-Pulte verschwinden, alle kriegen Protons und Logic, das sind Computerprogramme.

Das ist ja schon ein bisschen unsexy, oder?

Das habe ich auch erst gedacht, aber das bietet so viele Möglichkeiten. Das passt einfach auch zu 2007. Ich will auch niemand sein, der immer von den guten alten Zeiten redet. Sonst würde ich jetzt noch Kassetten hören. Aber was ich traurig finde, ist die Entwicklung zum MP3-Format. Ich bin ein Vinyl-Liebhaber, was den Sound betrifft! Ich lege eine Platte auf und hör’ die Drums da und die Horns da und die sind einfach live und druckvoll und dreckig. Und dann kam die CD und es war schon cleaner, hat nicht mehr so den Vibe. Und jetzt ist die CD weg und es kommt der MP3 wo alles nur noch klingt wie’n Furz, weil einfach so viel draufpasst. Das ist traurig. Aber so ist halt die ganze Musik. Auf der anderen Seite gibt es Möglichkeiten, die man vorher nicht hatte. Du kannst mit Leuten zusammenarbeiten, die an einem anderen Ort sind. Früher hat ganz viel nicht geklappt, weil es zeitlich nicht ging. Jetzt geht das alles. Wenn die horn section gerade in Berlin sitzt und ich bin in Jamaika und wir skypen zusammen, und dann sind die Horns auf einmal im Computer und es hört sich super an, das ist schon toll. Oder als ich den Song von Produzent Benny Bianco aufgenommen habe, habe ich mit ihm geskyped und er konnte dann sehen, wie ich seinen Track in Jamaika aufgenommen habe. Das ist dann schon ein bisschen wie damals bei Raumschiff Enterprise. Und das ist cool. Ich will da auch mitgehen, ich will jetzt nicht die technology abwehren – auch wenn die mir manchmal Angst macht. Wir müssen da aber mitgehen.

Wie war das denn mit den Leuten, mit denen du gesanglich zusammengearbeitet hast? Hast du dich mit denen noch tatsächlich getroffen?

Ich finde das total wichtig: Mit den Leuten, mit denen ich einen Song aufnehme, will ich in einem Studio sein. Ich finde Vocals hin- und herschieben kacke. Das gab es auch schon, aber meistens nur bei Feature-Parts. Wenn ich ein Album mache, dann will ich mit den anderen Künstlern im Studio sein. Da kann ich auch fast meine Hand für ins Feuer legen, dass das immer so sein wird. Weil es einfach ein persönliches Ding ist und sehr intim und so.

Diana King kannte ich übrigens vorher gar nicht und auch ihre Mucke nicht. Ich kannte nur dieses „Shy Guy“-Ding, das war nicht so mein Song. Aber sie nimmt da gerade ein Reggae-Album in Jamaika mit einem super Produzenten auf. Sie hat eine unfassbare Stimme und ich war echt geflasht von ihr. 

Also der Plan war ursprünglich gar nicht da, etwas mit ihr zu machen?

Nee, gar nicht. Ich habe sie da getroffen, ich habe darauf gewartet, meinen Song aufzunehmen –  beim gleichen Produzenten, mit dem sie auch arbeitet. „Gentleman, du bist gleich dran, Diana singt noch“ hieß es da. Ich habe halt zugeguckt wie sie gesungen hat, sie hat gesagt, dass sie meine Musik cool findet und ich finde ihre Stimme supergeil und das Stück, das ich aufnehmen wollte, haben wir dann eben zusammen gemacht. Das war ein relativ spontanes, nicht geplantes Ding und am Ende haben wir gesagt: Den Song packen wir jetzt beide auf unsere Alben.

Bei Sizzla war das ähnlich. Ich habe echt lange danach getrachtet, ich wollte echt einen Song mit dem machen, es hat aber nie geklappt. Weil er der Unnahbare ist, vom Typ her. Er ist aber für mich jemand – trotz seiner ganzen Ausflüge und Eskapaden, bei denen ich auch oft denke: „Ey, das kannst du doch nicht ernst meinen!“ –,  der immer wieder auch Songs macht, die so voll sind mit Wahrheiten und Liebe und Kreativität, dass ich echt sagen muss: er ist einer der intuitivsten Künstler mit dem meisten Input, der mich über die Jahre begleitet hat. Die energy, die der hat, ist unfassbar. Ich hatte ihn auch schon vor ein paar Jahren mal am Flughafen angesprochen, da habe ich einfach gesagt: „Let’s do a song together!“. Und er so … [Gentleman imitiert einen arroganten, angewiderten Blick und wendet sich ab.]

 

Oh mein Gott. Und danach hast du dich tatsächlich getraut, ihn noch mal zu fragen?

Nein, habe ich nicht – um Gottes Willen [lacht]. Wir haben uns aber immer wieder getroffen, weil wir mit der gleichen Band arbeiten. Er ist allerdings echt jemand, der auf die Bühne geht und danach direkt verschwindet, der badet nicht in der Crowd. Aber wir haben uns halt immer wieder gesehen und dann gab es jetzt noch mal ein gemeinsames Konzert. Wir Künstler hatten da Wohnwagen, vorne dran stand jeweils der Name des Artists. Nach dem Konzert kam Stefan, mein Manager zu mir und sagte „Hör mal, der Sizzla sitzt bei dir im Wohnwagen.“ Ich geh da rein, dann sitzt der da und fünf Journalisten machen Interviews, der trinkt mein Bier und ich denke schon: „Will der jetzt fronten?“. Und ich setze mich da hin, mache mich breit und atme laut und so, werde aber ignoriert und irgendwann plötzlich guckt er mich an, guckt wieder weg, guckt noch mal hin und sagt: „Gentleman! Alle anderen raus!“. Und sein Manager sagt „Sizzla, kannste nicht die Interviews zu Ende machen?“, und er nur: „I want to talk to the artist, close the doors!“ Und dann sind wir halt warm geworden, haben uns erstmal einen gegeben und es war halt richtig nice so. Ich habe ihn kennengelernt als jemanden, der super lustig ist, total spirituell und sehr intelligent und kreativ ist. Und es war auch überhaupt nicht so: „okay, jetzt machen wir mal ‚nen Song“, sondern wir sind zusammen nach Kingston geflogen, haben uns verabschiedet und er hat mir ’ne Karte gegeben und meinte: „Komm doch mal bei mir im Studio vorbei!“ So ganz easy. Ich bin eine Woche später hingefahren.

Ist die Nähe zu jamaikanischen Künstlern wie Diana King oder Sizzla, die beide auf deinem Album vertreten sind, der Grund dafür, dass du immer wieder nach Jamaika zurückkehrst?

Ich fühle mich in Deutschland auch wohl, aber in Jamaika komme ich schneller an mein Ziel und werde auch schneller mit meiner Quelle connected. Und auch was das Feedback in den Studios angeht: da ist einfach diese jahrzehntelange Erfahrung, die du spüren kannst. In Jamaika reicht es, wenn du eine Idee hast, gehst einfach ins Studio, dann kommt der Pförtner rein, der sonst aufs Tor aufpasst und sagt: „Sing it that way.“ Und jeder gibt irgendwie was mit rein und am Ende ist das so ein Gemeinschaftsding, unsere Mucke. Das ist das Inspirierende in Jamaika.

Man hört ja immer wieder, wie gefährlich dort das Reisen ist, wie viel Gewalt da passiert. Kommst du damit in Berührung?

Andauernd, und ich bin auch extrem entsetzt. Ich kenne kein Land, das so kontrovers ist. Ich stoße da auch an meine Grenzen und werde auch regelmäßig wahnsinnig. Da ist so viel Liebe und so viel Spirit und so viel Kreativität und so viel Weisheit – und auf der anderen Seite so viel Gewalt, so viel Ignoranz, so viel Minderheitengedisse, so viel Korruption und keine Hemmschwelle. Die sind einfach super nah an Amerika dran. Letztens hat wieder ein Dreizehnjähriger einen Elfjährigen mit einer AK 47 erschossen. Das sind Schnellfeuergewehre, die selbst die Armee nicht hat, und man fragt sich: „Wo kommen denn die Waffen her?“. Jeder Produzent hat eine Knarre, jeder Künstler hat eine Knarre, das ist einfach Wahnsinn. Die Waffenpräsenz ist wie in einem Bürgerkriegsland, und jedes Mal wenn Wahlen sind, gibt es da die höchste Mordrate – noch höher, als in Johannesburg. Und Kingston ist eine verdammt kleine Stadt, da gibt es nur eine Million Menschen. New York und L.A. sind vom Gewaltpotential her nix dagegen. Wir waren jetzt auch wieder da, vor vier Wochen, in einem Ghettostudio. Und an einem Stand davor tranken wir ein Bier und gingen danach ins Studio und nahmen einen Song auf. Und auf einmal versammelte sich eine Menschenmasse um eben diesen Stand – da hatte jemand auf den Stand geschossen und im Vorbeifahren zwei Leute umgebracht, die uns gerade noch was verkauft hatten. Da kriegst du ein Gefühl im Bauch, das sich überhaupt nicht beschreiben lässt. Und trotzdem ist auch dieser krasse Gegensatz extrem da: Diese extreme Liebe, dieses Miteinander… Es gibt gute und schlechte Menschen überall, Ignoranz ist überall.

Aber Jamaika ist auf jeden Fall ein Problemland, mit einer Korruption auf politischer Ebene, das ist schon nicht mehr schön – und alles so offensichtlich. Und die Leute suffern, das ist noch mal anders als in Afrika. Es gibt Gegenden, wenn du da durchfährst, allein die Vibes, die du da spürst – da ist nichts außer Trostlosigkeit und totale Leere in den Augen der Leute, kein Support von der Regierung, es gibt kein Trinkwasser … und das in einer Demokratie, in die auch Subventionen aus Amerika kommen. Aber es ist einfach nichts da. Und man fragt sich, wie man selbst geworden wäre, wenn man so wie zum Beispiel Bounty Killer [sehr bekannter jamaikanischer Musiker, der oft wegen seiner hasserfüllten, vor allem homophoben Texte kritisiert wird, Anm. d. Red.] aufgewachsen wäre. Der hat gesehen, wie Leute aus seiner Familie vor seinen Augen erschossen wurden und ist neben einer Müllhalle groß geworden. Mit 19 hat er dann seinen ersten Hit gehabt und ist ein Superstar geworden. Natürlich bist du frustriert, wenn du so aufwächst. Natürlich kommt aus der Frustration irgendwann eine Aggression, eine Resignation. Man muss sich fragen, wo das herkommt, da steckt halt viel dahinter. Und das ist oft richtig heavy.

In deinem Song „Rage & Anger“ fragst du jemanden, wo dessen ganze Wut herkommt. Was macht dich so richtig wütend?

Dieses Opferding: Wenn jemand sexuell missbraucht worden ist, muss der dann auch sexuell missbrauchen? Wenn jemand die Fresse voll gekriegt hat, muss er dann auch jemandem auf die Fresse hauen? Was ist denn das? „Kannst du dich nicht ein bisschen am Riemen reißen? Was ist denn der Grund für deinen ganzen anger? Mach dich doch mal locker, irgendwie“ – das ist der Song. Und das ist auch etwas, das man bei sich selber immer wieder feststellt: Es ist doch viel nicer, relaxen zu können, sich zu sagen, ich mach’ es eben nicht so, ich mache es anders. Meine Mom hat die Fresse vollgekriegt von ihrer Mom und ich habe nie eine Backpfeife gekriegt. Also es geht auch anders, das ist ja der Beweis.

Ich finde es nicht okay, so was immer als Entschuldigung zu nehmen. Das höre ich ja auch immer wieder. Ich habe ja auch mit Mördern gesprochen, mit Menschen, die andere Leute umgebracht haben.

In welchem Kontext hast du mit denen gesprochen?

Auf Jamaika. Du bist irgendwo und da steht dieser Typ von dem dir alle sagen: „Der hat schon sechs Leute umgebracht.“ Der ist aber super nice und du redest einfach mit dem – das ist schon heavy. Du gehst natürlich nicht hin und fragst „Hör mal, warum bringst du denn Leute um?“, sondern versuchst einfach mit ihm zu reden, so, dass der gar nicht weiß, dass du das weißt. Und der hat sein AK 47 tätowiert und überall Schusswunden und sagt dann aber – was mich auch immer wieder verwundert –  „Your music, Gentleman, your lyrics, that’s what we need. We need more love in the music.“ Die wollen vielleicht alle irgendwie anders, aber haben noch nicht so die richtige Motivation.

Findest du es denn eher hoffnungsvoll oder eher frustrierend, dass auch so jemand deine Musik mag?

Hoffnungsvoll. Wir müssen mit denen dealen. Es bringt nix, an Todesstrafe zu denken oder so. Gib denen Liebe, das ist das einzige, was helfen könnte, glaube ich. Mein bester Freund in Jamaika, der wohnt auch in einer üblen Gegend. Aber wenn die Leute da Musik hören, dann ist plötzlich so eine Sweetness da. Auch mit Kindern. Dieser Typ, der schon total viele Leute auf dem Gewissen hat, hat total viele Kinder und ist total sweet und du merkst so richtig diese love. Dann aber auch gleich im nächsten Atemzug wieder madness. Schwierig.

 

Dein Tourplan ist Wahnsinn, du warst sehr lange unterwegs mit dem letzten Album und schon steht die nächste Tour an. Das Reisen besingst du immer sehr positiv, z.B. in deiner neuen Single „Different Places“. Gibt es Zeiten, in denen dir das Touren auch mal so richtig auf den Keks geht?

Klar, auf jeden Fall. Das Musikmachen an sich wird immer klarer und immer einfacher, auch auf der Bühne zu stehen und vorher zu wissen, wir reißen das Ding jetzt ab und sind einfach confident. Aber das Drumherum wird immer anstrengender. Dieses Reisen. Früher haben wir die meisten Shows in Deutschland gespielt, da konntest du nach den meisten Konzerten wieder nach Hause fahren. Und jetzt ist es erst Europa, dann Surinam, dann Casablanca, dann Jamaika, dann Frankfurt und von da aus geht’s nach Schweden. Du kriegst natürlich auch viel Kraft durch das Feedback von den Leuten. Aber es gibt immer wieder nicht so schöne Momente – auch gerade im Tourbus mit 18 Leuten, zwei Monate lang, ohne Raum. Es gibt immer zwei Seiten –  die Frage ist, was überwiegt. Es macht immer noch extrem viel Spaß und alle haben nach wie vor die Leidenschaft. Das Coole ist, man lernt immer mehr, auch mal zwischen zwei Konzerten zu entspannen.

Gibt es ein Land, auf das du dich ganz besonders freust?

Wir hatten öfter schon Anfragen aus Israel, aber auch aus Australien oder Japan. Orte, an denen wir noch gar nicht waren. Es ist nur schwierig, das umzusetzen, auch zeitlich. Und dann haben wir noch nicht so viel an der Ostküste der USA gespielt, mehr so im Westen.

Gibt es ein Land, in dem du am liebsten auftrittst? 

Schwer zu sagen. Ich bin extrem gerne in Portugal im Moment und auch sehr gerne in Schweden. In Deutschland im Moment nicht so gerne, weil wir uns hier echt den Arsch abgespielt haben und die Leute erstmal ein neues Produkt brauchen. Dann ist es auch wieder okay, ich freu mich auf die Tour. Auch Amerika mag ich gerne, Kalifornien ist total sweet, da gibt es halt echt noch Hippies,  alle laufen barfuß rum, die Absperrung ist kein Gitter, sondern aus Stroh. Alle sind auf LSD und so, also echt super nice [lacht].

Es war zu lesen, dass du dich für die Lyrics zum neuen Album von Literatur hast inspirieren lassen …

Ich habe kein Buch zu Ende gelesen [lacht]. Ich bin mehr so ein Stöberer, ich mag Bücher, bei denen man immer wieder neu ansetzen kann. Ich mag „Shantaram“ von Gregory David Roberts. Das wird jetzt verfilmt mit Johnny Depp. Das ist über einen Typen, der nach Indien geht und dann da in diesen Slum Villages lebt. Hat nur drei Semester Medizin studiert, hilft aber da den Leuten und wird Doktor, schleust sich aber auch in die Mafia ein, landet im Knast… Alles aber auf einer spirituellen Ebene erzählt, ein Hammerbuch, in dem nur Wahrheiten drin sind. Es macht die ganze Zeit klickklickklickklickklick. Ein anderes Buch war, „The Good Life“ [von Charles Colson und Harold Fickett, Anm. d. Red.]. Da waren auch so Hammersätze drin wie „we got to be still and still moving into another intensity”. Und da kam auch der Albumtitel her. Das hat mich umgehauen: Dass alles mit einer Intensität zu tun hat. Ich habe echt keinen Bock mehr auf Smalltalk und auf verschwendete Tage. Ich will intensiver leben!