Ausgabe September 2013

Thomas Schrage: Theatertod

Gmeiner Verlag, 435 Seiten, 11,99€

Krimi Die Handlung dieses spannenden und gut recherchierten Krimis ist am Kölner Schauspielhaus in der Zeit vor dem Umbau angesiedelt. Einen echten „Enthüllungsroman“ darf man jedoch nicht erwarten. Zwar punktet der Autor mit Orts- und Sachkenntnissen, die personellen Gegebenheiten sind allerdings zu gut verfremdet, als dass man auf bestimmte Personen der Kölner Theaterszene schließen könnte. Im Zentrum der Handlung steht der Tod eines Schauspielers. Da dieser unter persönlichen Problemen litt, steht im Haus schnell fest, dass es sich um einen Selbstmord handeln muss. Einzig Regieassistent Michael hat seine Zweifel. Unterstützung findet er bei der Regiepraktikantin Sonja. Dank ihrer Hartnäckigkeit finden die beiden bald heraus, dass an der Selbstmordtheorie nicht nur erhebliche Zweifel bestehen, sondern dass der Unglücksfall nur die Spitze eines Eisberges ist, der noch ganz andere Machenschaften birgt. -da