Ausgabe April 2017

Live & Dance

Ob im Club oder im Konzert – hier wird getanzt

Club Bahnhof Ehrenfeld, Foto: marcosangeloni.ph@gmail

Altes Pfandhaus

Das Alte Pfandhaus zählt zu den besten Jazzclubs Deutschlands, verfügt über eine einzigartige Atmosphäre und hebt sich durch die räumliche Nähe zu den Künstlern von anderen Clubs ab. In der Kölner Südstadt direkt an der Torburg am Chlodwigplatz gelegen, geht der Besucher durch einen Innenhof zum Alten Pfandhaus. Seit elf Jahren präsentiert es ein hochkarätiges Programm aus den Bereichen Soul, Rock, Pop, Weltmusik und Klassik.

Kartäuserwall 20 (Südstadt),Tel. 278 36 85, www.altes-pfandhaus.de

Foto: Knut Simon

Foto: Knut Simon

 

Bootshaus

Neben dem Mainfloor gibt es im Bootshaus, das Trap-, House-, Techno-, Dubstep- und Drum ’n’ Bass-Anhängern eine Feierstätte bietet, mit der Blckbx und der Dreherei noch zwei weitere Tanzflächen. So wird bei fast jeder Party für Abwechslung auf der elektronischen Speisekarte gesorgt. Im Bootshaus kommen jeden Monat bekannte DJs vorbei, die bei beliebten Partyreihen wie „Gods & Monsters“, „Loonyland“, „Revolte!“ oder „Neon Splash“ das Publikum zum Ausrasten bringen.

Auenweg 173 (Mülheim), Tel. 98 94 48 40, www.bootshaus.tv

 

Club Bahnhof Ehrenfeld

Der Club Bahnhof Ehrenfeld ist eine Spielstätte urbaner Subkulturen. Mit einem gemütlichen Biergarten und über 300 Veranstaltungen aller Sparten werden hier programmatisch und kulturpolitisch Akzente durch Inhalt und Qualität gesetzt. Der CBE wurde 2010 eröffnet und ist Nachtclub und Kulturzentrum in Ehrenfeld. Die außergewöhnliche Location liegt direkt unter dem Ehrenfelder S-Bahnhof und hat sich in drei der Bahnhofsbögen niedergelassen.

Bartholomäus-Schink-Str. 65/67 (Ehrenfeld), Tel. 29 19 95 30, www.cbe-cologne.de

 

Club Z im Zimmermann’s

Das Motto bei Zimmermann’s, das Ende 2012 von Sensor-Club- Betreiber Marco Zimmermann eröffnet wurde, lautet „Art, Beats & Burger“. Tagsüber ist der Laden eine Burger-Bar, und abends – wenn der Club Z in der unteren Etage seine Pforten öffnet – wird er zum Kunstort für Lesungen, Konzerte und Partys unterschiedlicher Couleur, Da wäre z. B. die Techno-Partyreihe „Eulenspiegel“ oder die Reihe „Back2Basics“ mit allerfeinstem Oldschool Techno.

Venloer Str. 39 (Belgisches Viertel), Tel. 46 75 55 24, www.facebook.com/Zimmermanns.club

 

Degree°

Das Degree° ist der neue schicke Nachtclub direkt im Herzen der Kölner Altstadt. Ausgestattet ausschließlich mit den hochwertigsten Materialien und einer der besten Musikanlagen der Welt, erwartet die Gäste dienstags feinster Techno und House, die „internationale Studentenparty“ am Donnerstag sowie die Clubnächte freitags- und samstagsabends mit gemischter Musik. Dazu gibt es frisches Heineken und Gaffel Kölsch vom Fass.

Alter Markt 36-42 (Innenstadt), Tel. 257 06 74, Ö: Di 23-5h, Do-Sa 22-5h, www.degree-club.de

Degree, Foto: Betreiber

Degree, Foto: Betreiber

 

E-Werk

Das E-Werk Köln ist die „kleine Schwester“ vom Palladium, es passen „nur“ 2.000 Gäste in die Eventhalle. Jährlich finden hier bis zu 100 Live-Konzerte statt. So waren beispielsweise 2016 The Lumineers, Gregor Meyle, Felix Jaehn oder die Sportfreunde Stiller live zu sehen. In dieser einzigartigen Eventlocation verbindet sich auf 1.600 qm die Architektur der Gründerzeit mit dem eleganten Ambiente eines hochmodernen multifunktionalen Veranstaltungszentrums.

Schanzenstr. 37 (Mülheim), Tel. 967 90, www.e-werk-cologne.com

E-Werk, Foto: www.torbenkoester.de

E-Werk, Foto: www.torbenkoester.de

 

Gewölbe

Am Rande des Belgischen Viertels, im Bahnhof West, befindet sich das Gewölbe, einer der führenden Kölner Clubs, was elektronische Tanzmusik angeht. Bei berühmten Partyreihen wie dem „Treibstoff Klub“, der „rheinrhythmik“, „Right to Love“, „My Dear“ oder „läuft.“ haben schon so illustre Szenegrößen wie Ellen Allien, Laurent Garnier, Carl Craig, Derrick May, DJ Hell oder Timo Maas geglänzt.

Hans-Böckler-Platz 2 (Belgisches Viertel), www.gewoelbe.net

 

Gloria Theater

Das Gloria ist ein traditionsreicher Veranstaltungsort mitten in der Kölner Innenstadt, nähe Neumarkt. 1956 wurde es als Lichtspielhaus, Premierenkino und -theater eröffnet und wandelte mit der Zeit auch sein Programm. Nach Pornokino in den 70er Jahren und Insiderclub der schwul-lesbischen Szene kamen ab den 2000ern Shows mit deutschen Comedians und Konzerte mit internationalen Musikern hinzu. Hier spielten bereits Weltstars wie Foo Fighters, Muse oder deutsche Top-Acts wie Die Toten Hosen, Clueso und Annenmaykantereit.

Apostelnstr. 11 (Innenstadt),Tel. 66 06 30, www.gloria-theater.com

Glora, Foto: Fabian Stuertz

Glora, Foto: Fabian Stuertz

 

Kölner Philharmonie

Seit 1986 ist die Philharmonie aus dem Musikleben nicht mehr wegzudenken. Ein Grund dafür ist die Vielfalt des Programms mit den großen Werken des sinfonischen Repertoires, den Jazzsessions, Folk- und Pop-Events und den Konzerten, den Uraufführungen und Erstaufführungen, die dem weniger Bekannten gewidmet sind. Ein anderer Grund ist die unverwechselbare Atmosphäre des traumhaft schönen Saals, der einem Amphitheater nachempfunden ist. Ob hochkarätige Orchester aus den USA und Europa oder Kammermusik – dies und mehr bietet die Philharmonie.

Bischofsgartenstraße 1 (Innenstadt), Tel. 28 02 80, www.koelner-philharmonie.de

Saal der Koelner Philharmonie, Foto: Guido Erbring

Saal der Koelner Philharmonie, Foto: Guido Erbring

 

Kulturbunker

Ziel des „Kulturbunkers Köln-Mülheim e. V.“ ist die Förderung der Kunst und Kultur in Mülheim, um damit die Begegnung von Menschen aller sozialen Schichten, Nationalitäten und Altersgruppen zu ermöglichen. Der Kulturbunker gibt Raum für die Erforschung, Darstellung und Weitergabe der Geschichte Mülheims und liefert ein vielfältiges Kulturprogramm: regelmäßige Ausstellungen, Konzerte aus den Sparten elektronische Musik, Rock/Pop, Jazz und Oldie, Theateraufführungen und Lesungen finden im denkmalgeschützten Bunker statt.

Berliner Str. 20 (Mülheim),Tel. 61 69 26, www.kulturbunker-muelheim.de

Kulturbunker, Foto: Betreiber

Kulturbunker, Foto: Betreiber

 

Lanxess Arena

Die Lanxess Arena, Deutschlands größte Veranstaltungshalle, setzt neue Maßstäbe: 18.000 Sitzplätze, 83.700 Quadratmeter Nutzfläche, Großleinwände für direkte Videoübertragungen, Restaurant, Bistro, Bars, Shops und natürlich modernste Bühnen-, Ton- und Lichttechnik. In dem großzügigen, gläsernen Bauwerk, das überragt wird von einem 76 Meter hohen Stahlbogen, kommen alle Veranstaltungsarten gleichberechtigt zum Zuge: Sport, Konzerte, Shows, Events und Entertainment, Kongresse und Tagungen.

Willy-Brandt-Platz 3 (Deutz),Tel. 80 21, www.lanxess-arena.de

Foto: Michael Rennertz

Foto: Michael Rennertz

 

Live Music Hall

Die LMH in der Lichtstraße gibt es bereits seit 1990. Seitdem wurden in der ehemaligen Blechschlosserei weit über 3.000 Konzerte veranstaltet und solche Berühmtheiten wie Prince, Pearl Jam, Oasis, Kool & The Gang, Beastie Boys, Public Enemy oder The Wailers standen auf der Bühne. Zuletzt haben hier so Bekanntheiten wie The Baseballs, OK Kid, Travis, Anthrax, Manic Street Preachers, Nada Surf und Of Mice and Men für ordentlich Stimmung und ein volles Haus gesorgt.

Lichtstr. 30 (Ehrenfeld), Tel. 954 29 90, www.livemusichall.de

 

Luxor

Das Luxor ist seit über drei Jahrzehnten eine feste Institution im Kölner Nachtleben. Rock, Pop, Alternative und Indie, aber auch House und Electronic Dance Music sind bevorzugte Musikstile dieser kultigen Location. Unter der Woche finden Konzerte mit nationalen und international bekannten oder auch noch unbekannten Künstlern statt. Abgerundet wird das musikalische Angebot durch Club-Veranstaltungen wie Nachtrock, Sleepwalkr, Nineties Deluxe Trash oder auch die Ü-40-Party.

Luxemburger Str. 40 (Neustadt Süd), Tel. 924 46 11, www.luxor-koeln.de

Foto: Betreiber

Foto: Betreiber

 

Odonien

Mit dem Odonien – dem Freistaat für Kunst und Kultur – hat der Künstler Odo Rumpf eine Verbindung aus Freiluftatelier, Werkstatt, Veranstaltungsort und Kulturzentrum geschaffen. Die Location, die u. a. Biergarten, Mehrzweckhallen und ein weitläufiges Außengelände umfasst, besitzt einen besonderen Charme und bietet u. a. durch die skurrilen Metallskulpturen ein Ambiente aus Industriekultur und Improvisationskunst, das in Köln einzigartig ist. Ob Festival oder Flohmarkt, Rock oder Rave: In Odonien ergänzen sich Kommerz, Kunst und soziale Projekte zu einem ausgewogenen Ganzen. Der Biergarten wird am 1. Mai eröffnet.

Hornstr. 85 (Nippes),Tel. 972 70 09, www.odonien.de

Robodonien im Odonien, Foto: Axel Schulten

Robodonien im Odonien, Foto: Axel Schulten

 

Palladium

Die Mülheimer Konzerthalle Palladium nutzt die Gegebenheiten, die Atmosphäre und Medienbedeutung der rheinischen Metropole Köln. Die Macher des E-Werks gründeten 1998 das gegenüberliegende Palladium. Auf 3.500 qm ist jede Art von Veranstaltung möglich. In beiden Locations erleben pro Jahr durchschnittlich eine Viertelmillion Besucher Events aller Art. Im Palladium können bis zu 4.000 Menschen nebeneinander feiern. Jedes Jahr werden hier rund 100 Konzerte veranstaltet, letztes Jahr waren Hozier, Robin Schulz, Kygo, Noel Gallagher, In Extremo, Pet Shop Boys und BAP vor Ort vertreten.

Schanzenstr. 40 (Mülheim), Tel. 967 90, www.palladium-koeln.de

Foto: Betreiber

Foto: Betreiber

 

Roxy

Das Roxy ist der Kultladen in Köln und legt seinen Fokus auf sämtliche Spielarten guter Musik. Brazil, Soul, Funk, Disco, Jazz, Reggae und House werden vorwiegend von Vinyl gespielt. Donnerstags gibt es Live Jazz von und mit Professor Burgwinkel, Silvio Morger und Oliver Lutz. Am Wochenende legen meist lokale und internationale DJs auf oder Bands treten auf. Damit die Gäste und die Künstler voll auf ihre Kosten kommen, wurde sehr viel Herzblut in die Soundqualität gesteckt. Es wurde ein hochwertiges Soundsystem von Martin Audio verbaut, ein Eichendielenboden verlegt und der gesamte Raum schalloptimiert.

Aachener Str. 2 (Innenstadt), www.roxykoeln.de

Roxy, Foto: Betreiber

Roxy, Foto: Betreiber

 

Tanzbrunnen

Der Tanzbrunnen mit hauseigenem Strand und ganzjähriger Gastronomie bietet ein buntes Programm. Das 30.000 qm große Tanzbrunnengelände am Deutzer Rheinufer mit Blick auf den Dom und ein einzigartiges Stadtpanorama beeindruckt mit Theater, Open-Air-Bühne, Rheinterrassen und dem km 689 Cologne Beach Club. Ganz gleich, ob Firmenfeste in kleinem oder großem Kreis, außergewöhnliche Produktpräsentationen, festliche Gala-Events oder Open-Air-Konzerte mit bis zu 12.500 Zuschauern – der Tanzbrunnen Köln ist ein echtes Erlebnisreich mit ungeahnten, vielfältigen Möglichkeiten.

Rheinparkweg 1 (Deutz), Tel. 821 31 82, www.koelnkongress.de

Tanzbrunnen, Foto: Betreiber

Tanzbrunnen, Foto: Betreiber

 

Underground

Der prall gefüllte Konzertkalender des Underground lässt so manch größere Location alt aussehen. Auch das Partyangebot kann sich sehen lassen, wobei man häufig zwischen zwei Alternativen wählen kann: So heißt es etwa samstags im Underground „The Party Starts Now“ mit alten und neuen Clubsounds. Im Underground II laufen unterdessen Funk-, Hip- Hop-, Soul-, Reggae-, Drum ’n’ Bass-, House- und Nu-Jazz-Scheiben im Rahmen von „Natural Funk“. Der Eintritt zu den Partys ist erfreulicherweise immer kostenlos.

Vogelsanger Str. 200 (Ehrenfeld), Tel. 54 23 26, www.underground-cologne.de

 

Veedel Club

Bass und Beats, kompetente DJs und außergewöhnliche Live Acts – so einfach kann man das Konzept des Veedel Clubs, der im Mai 2016 eröffnet hat und den viele noch als Rose Club kennen, zusammenfassen. Betreiber ist DJ Cem – bekannt von den „Beatpackers“. Das Interieur des Clubs ist größtenteils in Handarbeit entstanden; man fühlt sich hier wie im eigenen Wohnzimmer-Club. Mittwochs laufen Indie und Pop, donnerstags Reggaeton und Latin Sounds, freitags Hip-Hop bis Bass, und samstags findet die „Club-Nacht“ statt. Dazu noch jede Menge feine Konzerte.

Luxemburger Str. 37 (Zülpicher Viertel), Tel. 80 14 66 90, www.facebook.com/Veedelclub

 

YUCA

Im April 2015 haben die Betreiber des Club Bahnhofs Ehrenfeld gleich nebenan in den Bahnbögen den YUCA Club eröffnet. Eine Crowdfunding-Kampagne half nicht nur bei der Finanzierung dieses Schmuckstücks, sondern in diesem Rahmen wurde auch dazu aufgerufen, der „kleinen Schwester“ des CBE einen Namen zu geben. Deshalb hört der bis zu 400 Personen fassende Club nun auf den einmaligen Namen YUCA, was für Your Urban Club of Arts steht. Neben jeder Menge interessanter Konzerte bietet der YUCA auch ein großes Partyprogramm an.

Bartholomäus-Schink-Str. 65/67 (Ehrenfeld), Tel. 29 19 95 30, www.yuca-club.de

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