Ausgabe April 2017

Der Wert der Kunst

Die 51. Art Cologne führt die Kunstwelt zusammen

Stand: KRUPP+Rittershaus, Halle 11.3
Foto: Koelnmesse GmbH, Harald Fleissner

Nach einem erfolgreichen 50. Jubiläum präsentiert die Art Cologne auch in diesem Jahr vom 25. bis 29. April nationale und internationale Galerien. Die älteste Kunstmesse der Welt hat sich als eine der ersten Adressen etabliert, wenn es um das Betrachten, Genießen und Kaufen hochwertiger Kunstwerke geht. Diesmal eröffnet die Kunstmesse einen Tag früher als in der Vergangenheit, beginnend mit der Axa Art Preview und der Vernissage am Dienstag – für das Publikum ist die Messe von Mittwoch bis Samstag geöffnet.

Internationales Topniveau

200 renommierte Galerien aus 28 Ländern zeigen auf der Art Cologne erstklassige Arbeiten von rund 2.000 Künstlern. Im Sektor „Galleries“ reicht das Angebot von der Klassischen Moderne über die Nachkriegskunst bis hin zur modernen zeitgenössischen Kunst. Der Sektor „Neumarkt“, der 2017 Premiere feiert, präsentiert junge Galerien, die maximal zehn Jahre alt sind. Darüber hinaus werden im Bereich „Neumarkt Collaborations“ kuratierte Projekte von Galerien aller Altersklassen gezeigt.

Stand: nächst St. Stephan, Halle 11.2 Foto: Koelnmesse GmbH, Thomas Klerx

Stand: nächst St. Stephan, Halle 11.2
Foto: Koelnmesse GmbH, Thomas Klerx

Sektor „Galleries“

Im zeitgenössischen Bereich sind insbesondere Thaddaeus Ropac (Salzburg, Paris), Pearl Lam (Hongkong, Shanghai, Singapur), Karsten Greve (Köln, Paris, St. Moritz) sowie hochkarätige Neuzugänge wie Gagosian (London, New York) und White Cube (London, Hongkong) zu nennen. Ein hervorragendes Programm im Bereich der klassischen Moderne und Nachkriegskunst bieten neben langjährigen Ausstellern wie Galerie Thomas (München) und und Axel Vervoordt (Antwerpen, Hongkong) vor allem Le Minotaure (Paris), Thole Rotermund (Hamburg) und Derda (Berlin).

Neuer Sektor „Neumarkt“

Zu seiner 51. Ausgabe setzt der internationale Kunstmarkt auf ein Re-Branding des Bereichs der jungen zeitgenössischen Kunst (Halle 11.3) und bietet mit dem „Neumarkt“ eine Plattform für junge Galerien. Damit werden die bereits bekannten Formate „New Contemporaries“ und „Collaborations“ zusammengeführt. Mit dem Bereich „Neumarkt“, der für „cutting edge art“ steht, solle verstärkt auf die Bedürfnisse junger Galerien eingegangen und u. a. durch Solostände eine gesonderte Möglichkeit der Präsentation geboten werden, erklärt Daniel Hug, Direktor der Art Cologne. Im Bereich „Neumarkt“ nehmen zahlreiche junge französische Galerien teil, darunter z. B. Joseph Tang (Paris). Weitere namhafte „cutting-edge“-Galerien wie LambdaLambdaLambda (Priština), Teminkova & Kasela (Tallinn) und Max Mayer (Düsseldorf) ergänzen das attraktive Programm.

Stand: Southard Reid, Halle 11.3 Foto: Koelnmesse GmbH, Harald Fleissner

Stand: Southard Reid, Halle 11.3
Foto: Koelnmesse GmbH, Harald Fleissner

Neue Währung: Kunst

Man darf gespannt sein, welche Preise Kunsthändler und -liebhaber dieses Jahr für die begehrtesten Objekte verhandeln. Laszlo von Vertes (Zürich), dem es letztes Jahr gelang, eine Arbeit von Joan Miró für über eine Million Euro in eine Sammlung zu vermitteln, kommentierte dazu jüngst: „Die Besucher sind in Kauflaune, was auch daran liegt, dass Kunst als stabile neue Währung gilt.“ Andrea Rebb

Art Cologne, 25.4. (Eröffnung), 26.-29.4. (Publikumstage), Koelnmesse, Tickets zwischen 17 und 55€ unter www.artcologne.de

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