Ausgabe April 2017

Silbermond

Anzeige: MIT LEICHTEM GEPÄCK UND GROßER LEIDENSCHAFT IN KÖLN

Silbermond setzen ihre „Leichtes Gepäck“-Tour in 2017 mit weiteren Terminen fort! Im Anschluss an die Veröffentlichung ihres Erfolgsalbums „Leichtes Gepäck“ im November 2015 begeisterten Silbermond 2016 Fans wie Presse gleichermaßen mit den gefeierten Live-Konzerten. Da zeigte sich erneut: Die Live-Bühne ist der Ort, wo Silbermond ganz sie selbst sind, der Ort, an dem die Band ihre ganz spezielle Magie entfaltet.

Die Ankündigung der Fortsetzung der „Leichtes Gepäck“-Tour in 2017 löste allerorten begeisterte Resonanzen aus. Den Auftakt der Tour werden Silbermond am 18. Mai in Köln im Palladium feiern, also in einem Venue, dem die Band als Konzert-Ort ganz speziell verbunden ist. 2009 hatten Silbermond hier mit vier ausverkauften Konzerten eine ganz besondere Marke gesetzt. Grund genug, die Konzertsaison 2017 genau an diesem besonderen Ort zu starten.

Aber nicht nur was Konzerte betrifft, hat die Band, deren Mitglieder nach eigenem Bekunden derzeit eine der schönsten Phasen ihrer Karriere durchleben, für 2017 jede Menge aufregende Pläne: Unter anderem wird Sängerin Stefanie Kloß Silbermond als Teilnehmerin bei der nächsten Staffel von „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ vertreten. „Ich freue mich sehr darauf, in Südafrika gemeinsam mit meinen wunderbaren Kollegen Gelegenheit zu haben, mich musikalisch von den Songs anderer inspirieren zu lassen“, so Stefanie. Last but not least stellte sich die Silbermond-Frontfrau bereits vor ein paar Wochen einer ganz neuen Erfahrung: Für die deutsche Synchronfassung von „Sing“ lieh Stefanie ihre Stimme der punkigen Stachelschwein-Dame Ash.

Tickets für das Konzert von Silbermond im Palladium gibt’s wie immer bei kölnticket.de – unter koelnticket.de und über 0221-2801.

Kölnticket: Auf dem neuen Album erzählt ihr von einem entschleunigten Leben: Wie könnt ihr das im Stress einer Tour ausleben?

Andreas: Viel Alkohol. Nein, um Gottes Willen… Auf der Tour fi ndet man ab der Mitte seinen Rhythmus. Am Anfang ist es natürlich immer aufregend und ein paar Dinge werden noch geändert, aber mittlerweile haben wir auch gelernt so eine Tour von Anfang an zu genießen. Aus Erfahrung wissen wir, dass es eine Zeit braucht bis sich alles eingespielt hat, aber wir können jedes Konzert sofort genießen und das ist für uns eine Art Entschleunigung, eine Unverkrampfheit – das tut der Seele ganz gut. Früher haben wir uns oft eher als Büromensch anstatt als Musiker gefühlt, aber jetzt nehmen wir uns wieder richtig viel Zeit für die Musik und das ist uns wichtig.

KT: Nachdem euer neues Album jetzt schon länger veröffentlicht ist: Welche Songs sind euch besonders ans Herz gewachsen? Und was sind Fan-Favoriten?

Andreas: Mir persönlich macht „B96“ auf der Tour sehr viel Spaß. Bei den Konzerten hat der Song eine ganz eigene Stimmung. Er ist anders als die anderen Lieder und man merkt auch, dass die Leute in dem Moment aufmerksamer zuhören. Stefanie: Da kann ich mich nur anschließen, weil der Song sehr persönlich, fast autobiographisch ist, da es um meine Kindheit geht. Das sage ich den Leuten auch auf dem Konzert und dann hat man das Gefühl, dass sie deine Geschichte teilen. Das sind die Momente, die live ganz besonders schön sind. Zu einem absoluten Fan-Song ist aber auch „Indigo“ geworden. Da gibt es eine richtige Fan-Gruppe, die sich Indigo Gruppe nennen. Der Song macht live sehr viel Spaß und ist immer das Abschlusslied. Das weckt immer ein Gefühl von „Wir kommen vielleicht nie wieder so zusammen“. Man denkt sich: Diese Momente gehen einfach so schnell vorbei, also lass es uns genießen. Das ist für uns immer ein sehr schöner Abschluss für so ein Konzert.

KT: Im Mai spielt ihr erneut im Kölner Palladium. Welche Erinnerungen verbindet ihr mit Köln?

Andreas: Köln ist echt der Wahnsinn! Wir haben damals, ich glaube 2004, den Rockpalast im Underground gespielt und das war für uns als Ost-Band, die keine Bananen kennt, eine ganz große Sache. Dann haben wir in der Live Music Hall gespielt, da einen Anschlusstermin dran legen müssen und auf einer anderen Tour vier Mal im Palladium gespielt. Wir können es wirklich so sagen: Wir lieben Köln sehr. Unser Produzent, der mit uns die letzte Platte gemacht hat und unser Tour- Keyboarder kommen auch aus Köln. Wir haben ein kölsches Herz, wir sind halb Jecken. Im Tanzbrunnen war letztes Jahr eine ganz tolle Stimmung und es ist eine tolle Location. Wir haben immer Bock auf Köln. Die Leute sind lustig, nett und es gibt gutes Bier.

KT: Ihr macht dieses Jahr bei „Sing meinen Song“ mit. Welche Überraschungen können wir noch von euch erwarten?

Stefanie: Genau und das kann ich jetzt schon mal sagen, dass das eine sehr tolle Erfahrung für uns war. Es hat viel Spaß gemacht, war sehr lustig und eine tolle Runde. Abseits davon sind wir diesen Sommer so viel unterwegs wie schon lange nicht mehr. Der Tourplan wurde immer voller, weil wir so viel spielen wollten, wie geht. Deshalb freuen wir uns, dass wir durchweg auf den Straßen von Deutschland, Österreich und der Schweiz unterwegs sein werden. Köln ist dabei der Auftakt, wir spielen uns da warm. So ein Warm-Up-Konzert ist immer anders als alle anderen Konzerte, die danach kommen. Wir waren jetzt ein paar Wochen nicht auf der Bühne und brauchen nachsichtige Fans, die textsicher sind, um mich zu unterstützen. Sie müssen uns einiges nachsehen und helfen, um uns fit für den Sommer zu machen. Das wird wirklich schön! Nicht ohne Grund haben wir Köln ausgesucht, weil wir dort gefühlt zur Hälfte schon zu Hause sind und deswegen freuen wir uns auf jeden, der kommt.

Das Interview führte Christina Berkele

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