Ausgabe April 2017

Zehn Milliarden – ohne mich

Anzeige: Do 27.04.2017, 20.00 Uhr; Fr 05.05.2017, 20.00 Uhr; Mi 24.05.2017, 20.00 Uhr; Depot 2, www.schauspiel.koeln

Zehn Milliarden - ohne mich
Foto: Ruben Kuwertz

„We’re fucked – Wir sind nicht zu retten“, so lautet die unmissverständliche Botschaft von Stephen Emmotts in seinem Buch 10 MILLIARDEN: Klimawandel, Rohstoffmangel, Wassermangel … Hunger und Leid und noch mehr Kriege und noch mehr Flucht.

Die 22 jungen Menschen des Import Export Kollektivs setzen sich mit der Behauptung dieser düsteren Zukunft auseinander. Wie wird unsere Welt aussehen? Wie werden ihre Kinder, wie ihre Enkel leben? Welche Konsequenzen wird es haben, wenn aus 7,45 Milliarden irgendwann 10 Milliarden Menschen geworden sind? Mögliche Szenarien werden anhand der Buchvorlage gebündelt und mit dem eigenen Leben der Spieler*innen in Beziehung gesetzt und verflochten.

„Ja, ja macht ruhig so weiter, euch wird das Lachen noch vergehen. Ich weiß ihr denkt, dass dieser Spaß ewig so weitergeht. Aber da habt ihr euch getäuscht … All dies passiert vor unseren Augen. Trotzdem tun wir so, als hätten wir alle Antworten und alle Zeit der Welt. Ich bin jung und ich hab nicht alle Antworten. Ich bin wütend, aber nicht blind. Ich habe Angst und trotzdem …“

Regie Bassam Ghazi | Dramaturgie Henrike Eis | Es spielt das Import Export Kollektiv

Schule des Lebens

Im Rahmendes Kooperationsprojektes „Schule des Lebens“ zwischen dem Schauspiel Köln und der Tages- und Abendschule Köln hat sich im Laufe der letzten Spielzeit das Import Export Kollektiv gegründet. Das Kollektiv vereint 23 junge Menschen, die sich unter der Leitung des Theatermachers Bassam Ghazi, künstlerisch erproben und mit performativen Formaten experimentieren. Das Spiel mit den eigenen Identitäten und Bastelbiografien steht im Fokus der Arbeit:

Was war zuerst da? Du oder deine Geschichte?