Ausgabe Juli 2017

Digitaler Bildungstag in Köln

So sieht die Schule der Zukunft aus!

Foto: Wolf Busch (c) Netcologne

NetCologne engagiert sich seit 20 Jahren an Schulen aus der Region und unterstützt sie mit kostenfreien Internetleitungen und dem NetCologne-Schulsupport. Anlässlich des Jubiläums veranstaltete das Kölner Unternehmen einen Digitalen Bildungstag zum Thema „Digitalisierung an Schulen“. Neben zahlreichen Experten-Einblicken wurden dabei auch die drei Gewinner-Schulen des ZISCH-Ideenwettbewerbs gekürt.

„Die Zukunft ist digital und Schüler sind unsere Zukunft!“ ­– Mit diesen Worten eröffnete Geschäftsführer Timo von Lepel den Digitalen Bildungstag der NetCologne. Digitalisierung und Schulen miteinander zu verbinden und zu fördern, hat sich der Kölner Anbieter bereits vor 20 Jahren mit der Gründung des Projekts Schulen im NetCologne Netz (SiNN) zur Aufgabe gemacht. Heute unterstützt das Unternehmen über 600 Schulen aus der Region mit kostenfreien Internetzugängen und dem NetCologne Schulsupport bei Fragen rund um die IT. Wie wichtig digitaler Unterricht inzwischen ist, zeigten die Erfahrungsberichte von Kölner Schulen: Johannes Sieben, stellvertretender Schulleiter des Gymnasium Pesch, arbeitet bereits seit fünf Jahr erfolgreich mit Tablet-Klassen und will Schüler damit auf die digitale Arbeitswelt vorbereiten. Er ist überzeugt, dass Lehrer zukünftig weniger Wissensvermittler und wieder mehr Pädagogen sein werden.

Dass die Schule der Zukunft allerdings weit über Tablet-Klassen hinausgehen wird, zeigen die Einsendungen des ZISCH-Ideenwettbewerbs. Dort sind die Lehrer bereits nicht mehr persönlich anwesend und der Unterricht wird von Hologrammen, VR-Brillen oder Robotern durchgeführt. Es gibt eine Schul-App, die den gesamten Schulalltag organisiert – vom Stundenplan bis hin zur Online-Ausleihe der Bücher. Auch das Thema Ernährung und Ruhephasen spielt eine wichtige Rolle: Neben den Klassenzimmern befinden sich Schlafräume zur Erholung und die Schulen haben Essensautomaten mit gesunden Menüs. „Die Beiträge haben unsere Vorstellungen bei Weitem übertroffen“, sagte Timo von Lepel bei der heutigen Preisverleihung. „Es ist toll zu sehen, wie kreativ und einfallsreich die Schüler sind. Besonders beeindruckt hat uns aber die Form der Darstellung: Von Fotokollagen und Präsentationen über Audio-Dateien bis hin zu vollständigen Videofilmen war alles mit dabei.“

Den ersten Platz belegte die 8. Klasse des Städtischen Gymnasiums Köln Deutz, das sich gemeinsam mit der zweitplatzierten 8. Klasse der Willy-Brandt Gesamtschule Köln über je 10 iPads freute. Den dritten Platz belegte das Landrat-Lucas-Gymnasium Leverkusen und erhielt einen 500 Euro-Gutschein für eine technische Ausstattung nach Wahl. Der Sonderpreis über 200 Euro ging an die Richard-Schirrmann Förderschule in Hennef.

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