Ausgabe Januar 2016

Expedition ans Ende der Welt

Live-Adaption der BBC-Dokumentation Eisige Welten auf großer Tournee

Foto: © Chadden Hunter
Foto: © Chadden Hunter

Nach dem großen Erfolg von „Planet Erde – Live inConcert“ folgt im Frühjahr 2016 die nächste Live-Version einer BBC-Dokumentation. Mit „Eisige Welten – Live in Concert“ geht die Erfolgsserie in die nächste Runde und nimmt die Zuschauer mit auf eine visuelle und musikalische Reise durch die Polarregionen. Begleitet von einem 80-köpfigen Philharmonieorchester, macht die Tournee in 13 Städten halt.

Naturschauspiel auf der großen Leinwand

 Vier Jahre ist es her, seit die mehrteilige BBC-Naturdokumentarfilmreihe „Eisige Welten“ erstmals im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wurde und Zuschauer begeisterte. Mit „Eisige Welten – Live in Concert“ werden die packenden Bilder nun auf der großen Leinwand erlebbar. In der Live-Version führen speziell für die Show neu zusammengestellte Szenen sowie dazu passende Live-Orchestermusik den Zuschauer durch beeindruckende Landschaften der Polarregionen. Zwei Stunden lang sorgen visuelle und musikalische Highlights für eine Reise in unbekannte Welten. Wie schon in der Vorjahresproduktion führt Moderator Max Moor wieder durch den Abend und berichtet zwischen den Filmsequenzen von der Arbeit hinter den Kulissen – von den Abenteuern der Dokumentarfilmer, der Erstehung der Aufnahmen und weiteren interessanten Hintergrundinformationen. Die Show versteht sich als Liebeserklärung an die Schönheit unserer Erde und möchte in noch imposanterer Form das zum Vorschein bringen, was der Dokumentarfilm bereithält.

Eisige Welten Galerie

Bild 1: Eisige Welten Galerie

Foto: Jason Roberts

Bild 1: Eisige Welten Galerie

Foto: Jeff Wilson

Bild 1: Eisige Welten Galerie

Foto: Vanessa Berlowitz

Bild 1: Eisige Welten Galerie

Foto: Fredi Devas

Bild 1: Eisige Welten Galerie

Foto: Jeff Wilson

Bild 1: Eisige Welten Galerie

Foto: Chadden Hunter

Bild 1: Eisige Welten Galerie

Moderator Max Moor führt durch den Abend.

Foto: FKP Scorpio

Filmexpedition in eisige Welten

 Zwei Jahre lang waren bis zu vier Teams im Wasser, in der Luft und an Land unterwegs. 2.300 Drehtage hat es gebraucht, um das Filmmaterial entstehen zu lassen. Vier Jahre Produktionszeit waren bis zur Fertigstellung des Films nötig. Doch das sind nur die Zahlen hinter dem Mammutprojekt. Die Bilder sprechen ihre ganz eigene Sprache: bisher nie gesehene Szenen über und unter dem Eis, Polarbewohner in ihrem natürlichen Lebensraum, unberührte Eislandschaften. Möglich wurde eine Dokumentationsreihe dieses Ausmaßes insbesondere durch den Einsatz neu entwickelter Aufnahmetechniken. So nutzte die Film- Crew hochspezialisierte Luftbild- Kameras, um scheue Tiere unbemerkt auf Film zu dokumentieren. Ziel der Kooperation zwischen ZDF und BBC war es, Arktis und Antarktis in ihrer ganzen Vielfalt so umfassend wie möglich zu dokumentieren. Denn in kaum einer anderen Region auf der Erde hat der globale Klimawandel solch verheerende Auswirkungen wie an den Polarkreisen.

Eisige Welten – Live in Concert 2016

Mitreißende Klangwelten

 Die bewegenden Bilder sprechen ihre eigene Sprache. Doch erst die musikalische Untermalung durch ein Philharmonieorchester macht die Show zu einem echten Live-Erlebnis. Die Musik stammt aus der Feder des britischen Komponisten George Fenton, der bereits für die Musik von Film- und Fernsehproduktionen wie „Ghandi“ und „Und täglich grüßt das Murmeltier“ sowie „e-m@il für Dich“ verantwortlich zeichnete. In Sachen Naturdokumentationen kennt er sich ebenfalls gut aus: Auch für die Vorgänger-Produktionen „Planet Erde“ und „Unser Blauer Planet“ komponierte er mehrere Stücke und trug damit wesentlich zum Erfolg bei. Das 80-köpfige Orchester haucht den Kompositionen auf der großen Bühne Leben ein. Andreas Thierse

 „Eisige Welten – LIVE IN CONCERT“, LANXESS arena, 16.02.2016, 20h, Infos unter www.eisige-welten- live.de