Ausgabe März 2017

VER/ORTUNG/EN

Identitäten, Lebenswege und Migration im Film im Rahmen der siebten Filmreihe Köln

Foto: KurzFilmAgentur Hamburg
Foto: KurzFilmAgentur Hamburg

Wie geht man damit um, wenn man das Gefühl hat, nicht der Norm zu entsprechen? Welchen Einfluss hat der Ort, an dem man lebt, auf den eigenen Alltag? Was muss passieren, um das hinter sich zu lassen, was bisher ‚Zuhause‘ hieß? Das diesjährige Programm der Filmreihe Köln widmet sich dem Thema VER/ORTUNG/EN – Identitäten, Lebenswege und Migration im Film. Was es bedeutet, erwachsen zu werden, sich alleine und fremd zu fühlen und den Wunsch zu haben, dazuzugehören – danach unter anderem fragen die Filme des ersten Abends. Welche Art zu leben wir wählen und welche Bedeutung ein Ort auf den Menschen haben kann, ist Thema des zweiten Filmabends. Die Filme des dritten Abends thematisieren die Hintergründe und Grenzerfahrungen, die mit Migration und Flucht verbunden sind. Der letzte Abend schließt thematisch an den dritten Abend an und schlägt eine Brücke zu den beiden ersten Abenden, indem auch er Fragen nach der eigenen Identität, dem bisherigen Zuhause und einem ersehnten neuen und vor allem anderen Leben aufwirft. Die Filmreihe Köln fokussiert seit 2010 das bewegte Bild in Form thematischer Kurzfilmprogramme und spielt dabei mit den Grenzen von Kunst und Kino. Die Kuratorinnen und Kuratoren der Filmreihe Köln, Kathrin Barutzki, Lisa Bosbach, Dominik Bühler und Corinna Kühn präsentieren Filme und künstlerische Arbeiten, die den filmischen Blick aufgreifen und erweitern. Somit versteht sich die Filmreihe Köln als Präsentations- und Reflexionsraum für das sich in Bewegung befindende Bild.

6.-27.3., Filmclub 813, Hahnenstr. 6, 50667 Köln, www.filmreihe-koeln.de

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