Ausgabe März 2017

Die Kunst der Pause. Transparenz und Wiederholung

Wallraf-Richartz-Museum &Fondation Corboud, Obenmarspforten/Am Kölner Rathaus, 24.3. bis 5.6.

Johann Anton de Peters, Stier, Feder in Braun auf geöltem Papier (Pause). 
Foto: Graphische Sammlung, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Köln
Johann Anton de Peters, Stier, Feder in Braun auf geöltem Papier (Pause).
Foto: Graphische Sammlung, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Köln

Durchscheinendes Papier und Bleistift – dies sind die unscheinbaren Werkzeuge, mit denen unsereins Bilder abpaust. Was viele nicht wissen: Beim Pausen handelt es sich um eine der ältesten Kulturtechniken der Menschheit. Als Stufe in der Reproduktion von Kunstwerken ist die Pause lange eine künstlerische Randerscheinung gewesen. Erst seit dem Ende des 18. Jahrhunderts sprach man ihr einen eigenen künstlerischen Wert zu und bemühte sich um den Erhalt der Pausen als Zeugnissen der Werkstadien. Nun widmet das Wallraf-Richartz-Museum dem Medium eine Sonderausstellung mit 20 Exponaten. –ar

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