Ausgabe März 2017

Aus den Proberäumen der Stadt! Teil 4

Wir stellen Bands aus Köln vor

Kölner Bands
Foto: Jerez80 – Fotolia.com

In unserer Reihe „Aus den Proberäumen der Stadt!“ wollen wir einen Blick auf Kölner Bands werfen – sowohl auf etablierte Größen der Szene als auch auf Gruppen, die bisher nur wenigen bekannt sind. Im dritten Teil sind The Sins Of My Youth, Schlagsaite und Maryam Akhondy’s Paaz mit dabei. Auf www.koelner.de findet ihr zusätzlich zur Story auch eine Auswahl an Videos der Bands. In einem Voting könnt ihr abstimmen, welches euch am besten gefallen hat.

Wir verlosen 1 × The Sins Turnbeutel (inkl. Vinyl und CD „Badlands“, Single „I Don’t Even Try“ und Sticker), 1 × LP „Handgepäck” von Schlagsaite, 1 × LP „Live at WDR“ von Maryam Akhondy’s Paaz.

The Sins of my Youth

The Sins of My Youth

The Sins of My Youth sind eine konstant variierende Rockband, die die Philosophie und Freiheiten des Punkrock mit Einflüssen aus dem Folk, Indie und Jazz vereint. Gegründet wurde das „Kollektiv ohne kollektives Bewusstsein“ im März 2015 von Sänger und Songwriter Tim von Holst und Gitarrist Marian Sittart.

Foto: Thomas Krusselmann

Foto: Thomas Krusselmann

Nach der Veröffentlichung einer ersten Single und Konzerten in Argentinien begannen die Arbeiten am Debütalbum „Badlands“, das durch Crowdfunding finanziert und 2016 durch von Holst veröffentlicht wurde. „Badlands“ ist sowohl als LP und CD als auch als Download erhältlich sowie in sämtlichen Streamingportalen zu hören. Die neun Mitglieder von The Sins of My Youth sind: Jakob Krickeberg, Thomas Kruesselmann, Marian Sittart, Tim von Holst und Tobias Schiffels, außerdem Franziska Thomiczny, Carsten Bolk, David Balbina und Andreas von Holst.

www.facebook.com/thesinsofmyyouth

Schlagsaite

Schlagsaite

Die Band Schlagsaite steht für einen Liedermachersound, den man als deutschsprachige Variante der Nouvelle Chanson bezeichnen kann. Ob auf diversen Festivals vom TFF Rudolstadt bis zur Fusion oder bei Club- und Wohnzimmerkonzerten – die fünf Musiker überzeugen abseits des Mainstreams mit ihrem Mix aus virtuosem Folk und treibender Offbeat-Polka, gepaart mit Akustikballaden und nachdenklichen Lyrikvertonungen im Singer-Songwriter-Stil.

Foto: Nikolai Stabusch

Foto: Nikolai Stabusch

Deutsche Texte werden von einem individuellen Bandsound untermalt, der von Geige und Akkordeon geprägt ist. Die fünfsaitige Band setzt sich zusammen aus Gitarre (Daniel Hermes), Violine (Dimitrie Miron), Akkordeon/Piano (Markus Giesler), Kontrabass (Simeon Miron) und Schlagzeug (Jan Niemeyer) – und alle singen mit. Mit ihrem dritten Album „Handgepäck“ sind sie 2016 für den Förderpreis der Liederbestenliste nominiert.

www.schlagsaite.de, www.facebook.com/schlagsaite

Maryam Akhondy’s Paaz

Maryam Akhondy’s Paaz

Musik kann in Zeiten der Flüchtlingsdebatte eine wichtige Aufgabe übernehmen. Das beweist die iranische Sängerin Maryam Akhondy, die seit mehr als 30 Jahren in Köln zu Hause ist. Auch wenn die gesungenen Texte persische sind: Die Musik ihrer Band Paaz klingt international, ist voller jazziger Grooves und angereichert mit weltmusikalischen Klangfarben. Maryam Akhondy hat für dieses Projekt vier talentierte Instrumentalisten um sich versammelt.

Foto: Bernd G. Schmitz

Foto: Bernd G. Schmitz

Zusammen mit ihnen schafft sie sich ein neues Experimentierfeld jenseits der traditionellen persischen Musik, in der die Künstlerin eigentlich beheimatet ist. Maryam Akhondy, Itay Sobol (Klavier), Roman Kushniarou (Klarinette), Reza Askari (Kontrabass) und Syavash Rastani (Tombak, Daf) gießen bekannte und weniger bekannte persische Melodien in eine frische musikalische Form, in der sich nicht nur Spuren von Jazz und europäischer Klassik wiederfinden, sondern auch Bezüge zur ursprünglichen Heimat der beteiligten Musiker, deren kulturelle Wurzeln im Iran, in Israel, Weißrussland und Deutschland liegen.

www.maryamakhondy.com

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