Ausgabe März 2017

400. Auftritt von Björn Heuser

Seit acht Jahren spielt der kölsche Barde jeden Freitag im Gaffel am Dom

Foto: Moritz Künster
Foto: Moritz Künster

Der Freitag gehört Björn Heuser. Seit acht Jahren spielt und singt der kölsche Barde an diesem fünften Tag der Woche im Gaffel am Dom, außer an Karneval, Karfreitag und wenn Weihnachten auf einen Freitag fällt. Nur einmal musste er passen. Sein 216. Mitsingkonzert fiel wegen einer Operation aus. Ab 22.30 Uhr steht er mit seiner Gitarre auf der Bühne und singt mit den Gästen kölsches Liedgut. Kölsche und Imis sind meist textsicher, weil sie immer wieder ins Gaffel am Dom kommen. Eine Stunde lang werden die FC-Hymne, Meiers Kättche, das Wasser vun Kölle und vieles mehr gesungen. Anschließend blickt Björn Heuser in glückselige Gesichter, gibt Autogramme und unterhält sich mit seinen Gästen. Es gibt keine vergleichbare Veranstaltung in Köln, in der regelmäßig kölsche Kultur in einem kölschen Ambiente präsentiert wird. Mitsingkonzerte gibt es mittlerweile viele, aber Björn Heuser gibt es nur einmal. Der Bickendorfer ist über die Grenzen Kölns hinaus bekannt und hat im letzten Jahr sogar die LANXESSarena gefüllt. 12.000 Fans sangen mit Björn Heuser und Fründe. Eine Fortsetzung gibt es in diesem Jahr. Während Björn Heuser bei seinen Mitsingkonzerten ausschließlich covert, spielt er mit seiner Band eigene Songs. Am 31. März kommt sein neues Album „Zick es Jlöck“ heraus. Heuser ist auch als Singer-Songwriter unterwegs. Mittlerweile hat sich der studierte Musiker auch zum gefragten Komponisten entwickelt. Die Paveier, Klüngelköpp, Funky Marys und viele mehr haben Musik von Björn Heuser in ihrem Repertoire. Auch für Brings und die Bläck Fööss hat er Titel beigesteuert. Dass er trotz dieses Erfolges jeden Freitag im Gaffel am Dom gemeinsam mit den Gästen singt, spricht für ihn. Es ist sein musikalisches Talent und seine bodenständige Art, die den Erfolg ausmachen. Am 17. März um 22.30 Uhr steht sein 400. Konzert im Gaffel am Dom an. Zum Jubiläum spielt der Marathonmann des kölschen Liedguts ausnahmsweise nicht allein. Musikalisch gratuliert ihm Mike Kremer von Miljö.

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