Madame Butterfly (Foto: Stage Entertainment)
Holiday on Ice gastiert mit brandneuer Show in Köln.
Sie ist schon ganz schön alt und kommt trotzdem ganz schön flott daher: Die „Holiday on Ice"-Show hat 67 Jahre auf dem Buckel, die man ihr wahrlich nicht ansieht. Seit 1943 die erste Show in Toledo aufgeführt wurde, gab es insgesamt 53.000 Vorstellungen 94 verschiedener Eisshow-Produktionen in 620 Städten, verteilt über 80 Länder und fünf Kontinente. Insgesamt wurden 26.320 verschiedene Kostüme geschneidert, 15.322 Hüte und Perücken gebastelt und 144.760 qm Stoff verarbeitet. Bis jetzt wurden über 320 Millionen Zuschauer Zeugen dieses einmaligen Spektakels. Und damit auch die neue Produktion, die unter dem Namen „Festival" tourt, ein voller Erfolg wird, haben sich die kreativen Köpfe hinter der Show wieder vieles einfallen lassen. Auch die Stars auf dem Eis sind fit und freuen sich, wenn am 11. November die Weltpremiere in Hamburg gefeiert wird. In Köln gastiert die Erfolgstruppe dann vom 20. bis 23. Januar 2011.
Vorhang auf!
Ein farbgewaltiger Wirbelwind schwebt über der Bühne. Alles, was von nun an zu sehen ist, erscheint in einem ganz eigenen Licht. Auf einem spiegelglatten roten Teppich posieren Stars und Sternchen im Blitzlichtgewitter der Fotografen. Dazu werden die derzeit beliebtesten Hits gespielt und die Zuschauer gleich zu Beginn mit energiegeladenen Rhythmen in die Welt von Holiday on Ice entführt - um genauer zu sein, in die fantastische Welt des Festivals - so der Name der neuesten Produktion. Es ist schrill, schnell und schräg. Denn mit den „Beattys" sorgt ein Pärchen dafür, dass auch der Spaß nicht zu kurz kommt. Die beiden haben es faustdick hinter den Ohren und spielen den Zuschauern den einen oder anderen Streich. Fackellicht und Fledermäuse laden zum Tanz der Vampire, Geister und dunklen Gestalten ein. Doch schon bald kann man den finsteren Kreaturen entfliehen und sich in einer farbenfrohen Unterwasserwelt von fantastischen Meereskreaturen und betörenden Sirenen verzaubern lassen. Überraschend verläuft der glamouröse Maskenball im geheimnisvollen Venedig. Und dann verwandelt sich alles in ein tierisches Märchen mit fröhlicher Partystimmung und ganz besonderen Stars: Eine„schweinische" Girlie-Band à la Diana Ross & The Supremes, ein mit Goldschmuck behangener Löwe als Rapper und eine Hyäne als Doppelgänger von Michael Jackson. Und nach der lustigen Nummer wird es dann mit Ravels Bolero ganz leidenschaftlich. Der Höhepunkt kommt wie immer zum Schluss, und da lassen es alle richtig krachen. Mit einem Feuerwerk aus Laser-Licht und Feuer, super schönen Songs und extravaganten Outfits inmitten einer coolen Club-Atmosphäre findet das Festival einen würdigen Abschluss.
Romeo und Julia
(Foto: Stage Entertainment)
Eis frei!
Die Protagonisten der Show sind natürlich deren Tänzer. Wer hier mitmachen will, muss läuferisch, technisch und akrobatisch überzeugen. In diesem Jahr mit dabei sind: Brent Bommentre und Kim Navarro, die beide aus den USA stammen, sehr früh mit dem Eislaufen anfingen, aber erst seit 2005 als Paar erfolgreich sind. 2010 noch als Teilnehmer bei den Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften, freuen sich die beiden jetzt auf ihre große Deutschlandtour mit Holiday on Ice. Als weiteres Pärchen sind die showerfahrenen Läufer aus Russland Mariya Gerasimenko und Andrey Moskvin mit von der Partie. Zwei Frauen, die aufgrund ihrer athletischen Art alle in ihren Bann ziehen, sind die Russin Jane Buguava und die Australierin Jo Carter. Premiere bei Holiday on Ice feiern Michael Solonoski, der in den USA lebt und nach einem Jahrzehnt erfolgreicher Wettbewerbe sein Publikum mit dreifachen Loops und dem dreifachen Lutz zu begeistern weiß, sowie das Sprungtalent Sergei Dobrin.
Hinter den Kulissen
Dass eine Show ohne die vielen Strippenzieher, die hinter der Bühne agieren, nicht funktioniert, ist allen klar. Aber kaum einer weiß, wie viele hoch motivierte und top ausgebildete Leute man braucht, um eine erfolgreiche Revue auf die Beine zu stellen. Da wäre zum Beispiel die Direktorin und Regisseurin Karen Kresge, die auf über 30 Jahre Erfahrung bei verschiedenen hochkarätigen Produktionen zurückblicken kann. An ihrer Seite steht Nancy Pluta, die sich von einer professionellen Eiskunstläuferin zu einer künstlerisch kreativen Choreografin entwickelt hat und seit zehn Jahren eng mit Karen Kresge zusammenarbeitet. Aber selbst die ausgefeilteste Tanzdarbietung wäre ohne die geeignete Musik wirkungslos. Mit Maurice Luttikhuis, dem musikalischen Direktor, und Leo van den Boogaard, dem Sounddesigner, zeichnen ein sehr erfolgreicher Dirigent und ein bekannter Soundtüftler für den akustischen Genuss verantwortlich. Um das ganze Spektakel auch optisch optimal auf Eis zu bringen, muss jede einzelne Szene richtig ins Licht gerückt werden. Diese Arbeit übernimmt der Lichtdesigner Luc Peumans, der als ausgebildeter Elektroingenieur sein Fach von der Pike auf gelernt hat. Bart Clement sorgt als Bühnendesigner für den passenden Rahmen. Der Lebenslauf des Bildhauers führte ihn mit seinen Arbeiten bereits nach Belgien, Tokio, und Prag. Neben zahlreichen hochkarätigen Events gestaltete er auch die Hochzeitparty des niederländischen Kronprinzen Willem Alexander und Maxima in der Arena in Amsterdam. Und zum guten Schluss sei noch verraten, wem die ausgefallenen, verspielten und teilweise verrückten Kostüme zu verdanken sind. David Shields ist als Kostümdesigner verantwortlich, dass die Tänzer in jedem Outfit eine gute Figur machen! -iwa
Holiday on Ice - Festival - Die Show, LANXESS arena, 20.1.-23.1.2011,
Tickets gibt es unter www.koelnticket.de oder www.lanxess-arena.de
Unter Verlosungen gibt es 5 x 2 Tickets zu gewinnen.
