Die Meistersinger von Nürnberg
Foto: Forster
Meistersinger: 1., 8., 15. und 29.4., jeweils 16 Uhr, Opernhaus; L'incoronazione: 14., 17., 19., 21. und 25.4., jeweils 19 Uhr, Palladium
Über ein „doppeltes Osterei" dürfen sich im April alle Kölner Opernanhänger freuen. Mit den „Meistersingern von Nürnberg" und „L'incoronazione di Poppea" erleben nämlich gleich zwei Erfolgsproduktionen eine Wiederaufführung. Das Grundthema von Wagners „Meistersingern" kennt man aus vielen Erzählungen und Märchen: Junge liebt Mädchen, dessen Vater aber andere Vorstellungen vom zukünftigen Schwiegersohn hat. Also muss der Bewerber eine fast unlösbare Aufgabe bestehen, bevor er seine Liebste doch noch bekommt. In diesem Fall ist es der junge Ritter Walther von Stoltzing, der sich in die Tochter eines reichen Goldschmiedes verliebt. Dieser will aber nur einen Meistersinger als Schwiegersohn akzeptieren. Für Walther beginnt ein langer, beschwerlicher und entbehrungsreicher Weg. Zu sehen im Opernhaus am 1., 8., 15. und 29.4., jeweils um 16 Uhr.
„L'incoronazione", zu Deutsch die Krönung der Poppea, geht hingegen im Palladium über die Bühne. Erzählt wird die Geschichte eines, so der Ankündigungstext, „ehrgeizigen Partygirls", das es mit einer Mischung aus Skrupellosigkeit und erotischen Reizen bis ganz nach oben schafft. Am Ziel ihrer Wünsche angekommen, wird Poppea sogar vom berüchtigten Kaiser Nero zur Kaiserin gekrönt. Die Oper beschreibt ihren Weg dorthin. Die Vorstellungen finden am 14., 17., 19., 21. und 25. 4. um jeweils 19 Uhr statt. Eine frühzeitige Reservierung wird empfohlen, da die Inszenierung zuletzt stets ausverkauft war. -da
L'incoronazione di Poppea
Foto: Paul Leclaire



