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Der Geschichtenerzähler

16.3., 17.3., 10., 11., 13.-16., 21.4., 19., 20.5., jew. 20h, Arkadas Theater

Autor und Regisseur Adnan G. Köse gibt Einblicke in sein Stück Unter Tage, das am 16.3. im Arkadas Theater Köln-Premiere feiert. Die Handlung ist in einer vor der Schließung stehenden Zeche im Ruhrgebiet angesiedelt.

Was ist die Botschaft des Stücks?

Im Zentrum der Handlung steht der Niedergang einer Region und ihrer Kultur. In „Unter Tage" habe ich diese Thematik in einen spannenden Thriller verpackt, in dessen Mittelpunkt ein Brüderdrama steht, wodurch sich die zuvor genannte Problematik auch auf die zwischenmenschliche Ebene übertragen lässt.

Beim Lesen Ihrer Vita hat man den Eindruck, dass Ihre Arbeit stark von Ihrem eigenen kulturellen Hintergrund geprägt ist. Wollen Sie bewusst eigene Erfahrungen schildern?

Am Anfang steht immer die Frage, welche Geschichte ich erzählen will. Aber es ist schon richtig - bestimmte Elemente tauchen in meinen Arbeiten immer wieder auf. Diese werden allerdings nicht jedes Mal von Neuem herausgestellt und kommentiert, sondern sie gehören einfach dazu.

Sind Sie heute noch dann und wann als Schauspieler aktiv?

Im Augenblick haben die Inszenierung und das Schreiben Vorrang. Die Schauspielerei beschränkt sich derzeit auf kleine Auftritte, die ich in meinen Filmen für mich selber einbaue. Dennoch leugne ich nicht, dass ein Teil meines Herzens für immer an der Schauspielerei hängt.

Obwohl Ihre Wurzeln beim Theater liegen, sind Sie in erster Linie als Filmregisseur erfolgreich. Wird man Sie künftig wieder häufiger im Theater erleben?

Grundsätzlich: sehr gerne. Mein Traum wäre es, Stücke zu inszenieren, wie sie früher waren - als es wirklich noch darum ging, im Theater Geschichten zu erzählen. Mir geht es vor allem darum, den Geist der Autoren zu wahren und die Zuschauer berühren. -da

Das komplette Interview findet sich hier!