Nach dem Ende
Foto: Artheaterartheater, Premiere 30.9., 20h
Nicht umsonst erweckt der Titel dieses Stücks apokalyptische Assoziationen. Dennis Kelly, ein zurzeit sehr populärer britischer Theaterautor, schrieb es unter dem Eindruck der Geschehnisse des 11. Septembers. Im Mittelpunkt der als klaustrophobisches Kammerspiel angelegten Handlung stehen Marc und Louise. Nach einem schweren Terroranschlag haben diese sich in einen Bunker geflüchtet. Während draußen Krieg und Chaos herrschen, müssen sich die beiden irgendwie arrangieren. In der Enge des Bunkers gerät das fragile Geflecht aus Nähe, Fremdheit und nicht ausgelebten Gefühlen schnell außer Kontrolle. Selbst auferlegte Regeln, Befehle und Hierarchieansprüche lassen das erzwungene Zusammenleben zur Tortur werden. Eine psychologische Theaterstudie über die Veränderung der Gesellschaft in Zeiten des Terrors. -da
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