René Burri: Das Werk
René Burri, Couple dancing, Weimar, Germany, 1957, Copyright: René Burri/Magnum Photos/Focus; Pressefoto Museum für Angewandte Kunst, Köln: René Burri – Das WerkMekka der Fotokunst
Museum für Angewandte Kunst, 4. bis 26. September
Im September wird Köln wieder zum Mekka der Fotokunst. Parallel zur „photokina" schließen sich 70 Museen, Galerien und andere Kunst-Orte zur „Internationalen Photoszene Köln" zusammen. Das Festival feiert sein 20-jähriges Jubiläum. Mit 70 Ausstellungen und einem zusätzlichen Rahmenprogramm, zu der u.a. eine „photographer's night" am 23.9. gehört, verfolgen die Organisatoren den Ehrgeiz, künftig zu den großen internationalen Fotofestivals aufschlie- ßen zu können. Einen zentralen Festival-Ort gibt es daher jetzt auch: Es ist das Museum für Angewandte Kunst. Dort hat außerdem der Schweizer Fotograf René Burri eine große Einzelausstellung. Burri erreichte um 1960 erstmals einen gewissen Bekanntheitsgrad, als es ihm gelang, als „neutraler Schweizer" für seine Serie „Die Deutschen" in der DDR Aufnahmen vom Alltag machen zu dürfen. 1963 wurde Burri mit dem Motiv des Zigarre rauchenden Revolutionärs Che Guevara als Fotograf dann auch international berühmt. Burris Gegenüberstellung vom Nachkriegsleben in Ost- und Westdeutschland fand übrigens 30 Jahre später eine Fortsetzung: In den 1990er Jahren dokumentierte er mit der Kamera, wie sich das Land nach dem Mauerfall veränderte.
Alle Ausstellungen auf dieser Doppelseite finden im Rahmen der „Internationalen Photoszene Köln" statt. Neu im Angebot ist in diesem Jahr ein Portfolio-Review für junge Fotografen. Ein Programm-Flyer mit allen Ausstellungen und Events liegt an vielen Kunst-Orten kostenlos aus. -J.R.
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