Rolf Zacher – der Alleskönner, Allesmacher und vermutlich auch Allesausprobierer. Tänzer, Bäcker, Kellner, Einparkhilfe in einem römischen Parkhaus war er unter anderem. „Weeßte“, sagt er, „ich kann eben allet. Det ist mein Motto und mein Jeheimnis.“ Rolf Zacher – der Alleskönner, Allesmacher und vermutlich auch Allesausprobierer. Tänzer, Bäcker, Kellner, Einparkhilfe in einem römischen Parkhaus war er unter anderem. „Weeßte“, sagt er, „ich kann eben allet. Det ist mein Motto und mein Jeheimnis.“

Rolf Zacher: Danebenleben, Premium Records

Rolf Zacher - Zampano der deutschen Film- und Fernsehszene - überzeugt auch als Sänger. Mit dem Kölner Musiker Martin Bechler hat er nun die zweite CD aufgenommen, und im Dezember gibt es Zacher und Band auf der Bühne der Live Music Hall zu sehen.

Wie kam es zur Zusammenarbeit mit Martin Bechler?

Martin hat mich vor ein paar Jahren bei meinem Auftritt bei der „Langen Nacht der Museen" gesehen und war begeistert von der Art, wie ich Texte vortrage. Wir haben dann die erste CD „Greatest Hits" aufgenommen und der Erfolg war so groß, dass wir nun in die Fortsetzung gehen.

Wie funktioniert die Kombi Bechler/Zacher?

Martin ist ein unglaublich produktiver Musiker und Texter, der mir die Songs auf den Leib schreibt. Ich kann dann im Studio sofort loslegen. Beim Singen ist es wie beim Drehen, spontan bin ich am besten. Ich brauche weder viele Klappen noch viele Takes. Der Zauber des ersten Moments ist wichtig.

Wie viel von Rolf Zacher dem Schauspieler steckt in dem Sänger Rolf Zacher auf der Bühne?

Hundert Prozent. Auch beim Drehen suche ich die Symbiose zwischen meiner Person und der Rolle. Man hat ja eh alle Facetten in sich drin, vom Schurken bis zum Romantiker. Für den Künstler gilt es, sie im passenden Moment abzurufen. Das ist auf der Bühne nicht anders als vor der Kamera. Das Publikum kommt auch zu den Konzerten, um den Schauspieler Zacher zu sehen. Den bekommen sie von mir geboten.

Was hört Rolf Zacher privat?

Querbeet. Ich bin viel mit dem Auto unterwegs und liebe es, dabei Radio zu hören. Egal ob Pop, Jazz oder Klassik, selbst bei den Schlagern gibt es richtig gute: „Er gehört zu mir, wie mein Name an der Tür".

Am 10.12. trittst du in Köln auf. Ist eine Show für dich Stress oder Spaß?

Purer Spaß. Ich bin eine Rampensau und liebe es, die Reaktion des Publikums zu spüren, egal ob in einem Theater oder einem Rockschuppen, wie es die LMH ist. Lampenfieber im Sinne von Angst kenne ich nicht, wohl aber ein Kribbeln vor dem Auftritt. Das braucht man aber auch, um dann alles geben zu können. -nr

Live: 10.12., Live Music Hall