Ali Farka Touré & Toumani Diabaté: Ali & Toumani

World Circuit
Mali-Blues Vor fast genau vier Jahren starb in Bamako mit Ali Farka Touré der König des Wüsten-Blues und der wohl bedeutendste afrikanische Gitarrist. Anfang der 70er Jahre war er der Erste, der westafrikanische Musikstile für die westliche Gitarre adaptierte. Sein Blues wurde bald verglichen mit dem John Lee Hookers. Der habe ihn aber mehr beeindruckt als beeinflusst, meinte Touré selbst. Internationalen Erfolg brachte 1994 „Talking Timbuktu", sein gemeinsames Album mit Ry Cooder, das Platz 1 wohl sämtlicher Weltmusikcharts erreichte. Hierfür erhielt er den ersten von zwei Grammys. Seit 2004 entstanden bemerkenswerte Aufnahmen zusammen mit dem Ausnahme-Koraspieler Toumani Diabaté, die ein würdiges Vermächtnis bilden. Die allerletzte Session in London erscheint jetzt unter dem Titel „Ali & Toumani" und bildet eine Art Zusammenfassung seines Lebenswerkes. Das Album beschließt „Kala Djula", ein Lied über die Griot-Familie Diabaté. Für den im Februar 2009 verstorbenen Orlando „Cachaíto" López, Bassist des Buena Vista Social Club, wurden diese Aufnahmen ebenfalls sein letztes musikalisches Lebenszeichen. -mb
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