Maxi-Sensation

>>> Der Essener CRISS SOURCE präsentiert mit „Saxphunk“ eine Nummer, die zwar unaufdringlich daherkommt, aber deren Tribal-Elemente sofort die Hüften in Bewegung versetzen. Highlights sind die jazzigen Breaks, die dosiert und sanft in den Track eingebettet wurden. Neben dem Original und einer Dub-Variante ist auf der Scheibe noch ein Beitrag von Lützenkirchen zu finden. Bei ihm geht es deutlich technoider und wilder zu, ohne dass es der Münchner aber übertreibt (BluFin). >>> Das Züricher Produzentenduo AZUNI – bestehend aus Gianni Siravo und Sven Lacoste – dürfte bisher eher Insidern wirklich ein Begriff sein. Doch das sollte sich mit ihrer „Here You Come“-EP schnell ändern, denn der Titeltrack ist verdammt gut. Ein hypnotischer Synthiegroove paart sich mit treibenden Houseelementen, sowie weiblichen und männlichen Vocalfetzen. Da wird jeder etwas deep angehauchte Dancefloor-Besucher ausflippen. Die zweite Nummer, „Believe“, ist ebenfalls nicht von schlechten Eltern und richtig coole oldschoolige Housekost, die man erst mal ein wenig wirken lassen muss (Drumpoet). >>> Einen wesentlich größeren Namen im Musikbusiness haben sich LAYO & BUSHWACKA bereits erarbeitet. Mit „The Longest Day“ sorgen die beiden dafür, dass ihr guter Ruf auch Bestand hat, denn der Track ist stark und sehr abwechslungsreich. Er beginnt äußerst tribalig mit recht außergewöhnlichen Vocals, um dann langsam ins Technoide abzudriften und schließlich zum Analogie-Brett zu mutieren. Bei Mirko Loko und seinem Remix wird der Basseinsatz noch mal verstärkt, aber die Individualität bleibt dabei etwas auf der Strecke (Olmeto). >>> Vielleicht könnte man den exzentrischen Italiener HARD TON am besten als männliches Pendant zur Gossip-Frontfrau Beth Ditto beschreiben. Aber mal vom Optischen abgesehen, was er mit diesem Drei-Track-Vinyl auf die Beine gestellt hat, ist schon was ganz Besonderes: „Selfish“ ist eine Synthie-Hymne, die sich mehr als gewaschen hat. „Forever No More“ ist ein poppiges und vocallastiges Housestück, das ziemlich schnell im Ohr hängen bleibt. Bei „Earthquake“ wird die Acidkeule ausgepackt und die Tanzfläche ist danach garantiert entjungfert (Gigolo). <<< -ds
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