SMOD: Selftitled

Because Music/Alive, VÖ: 27.8.
Rap 'n' Folk Wenn Manu Chao ein Album produziert, dann lässt sich das eindeutig heraushören. Das neue Werk der HipHop-Band SMOD aus Bamako, den „Dirigeants Africains", klingt ganz nach dem Pariser Weltmusiker, und das obwohl nur das abschließende, eingängige „Fitri Waleya" wirklich aus seiner Feder stammt. Das geht bis hin zum für Chao typischen Neustart eigentlich bereits beendeter Stücke. SMOD, das sind der Gitarrist, Songschreiber und Sohn von Amadou & Mariam Samou Bagayoko, genannt Sam, und die Rapper Ousmane Cissé alias Ousco und Tiemoko Traoré, bekannt als Donsky. 2005 lernte Chao die Truppe kennen, während der Produktion des Amadou & Mariam-Albums „Dimanche a Bamako", nahm zum Spaß Stücke auf und lud sie schließlich 2009 ein, ihn auf seiner Tournee zu begleiten. „HipHop zeigt uns einen Weg. HipHop aus Mali wächst jeden Tag", singen SMOD im funkigen, chaoesken „Ambola", einem typischen Beispiel für die gelungene Mischung aus westlichem Rap mit traditionellen malischen Klängen. Auf dem rockig-poppigen „J'ai pas peur du micro" gesellt sich die französische Rapperin und Globalisierungsgegnerin Keny Arkana dazu. -mb
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