C. O. Paeffgen, o. T., 1994, Acryl auf LeinwandC. O. Paeffgen, o. T., 1994, Acryl auf Leinwand

Bis 27. März, Galerie Dieter Wilbrand, Lindenstr. 20

Früher nannte man Sigmar Polke, Michael Buthe und C. O. Paeffgen das „Dreigestirn der Kölner Kunstszene". Sie prägten mit ihrem jeweiligen Stil eine sinnlich und stofflich betonte Bildhaftigkeit, die als wegweisend für die jüngeren Malergenerationen galt. Vor allem C. O. Paeffgens ironische Brechungen von vorgefundenem Bildmaterial, dessen Konturen er mit dicken schwarzen Umrisslinien überzeichnet, haben als eine eigenständige Methode der Bildfindung abseits der Pop-Art eine kunsthistorische Bedeutung. Paeffgens Bildwitz ist lakonisch und pointensicher. Dieter Wilbrand zeigt Malerei und Papierarbeiten aus verschiedenen Schaffensperioden. -J.R.