Ulrich Pester, "Canard", 2009, Foto: Courtesy Thomas Rehbein Galerie
Bis 10. April, Thomas Rehbein Galerie, Aachener Str. 5
Ulrich Pester ist Schüler des Kölner Künstlers Walter Dahns, der eine Professur an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig hat. In der Thomas Rehbein Galerie hat Pester nun seine erste Einzelausstellung. Ausgangspunkt seiner Bilder ist die Natur mit ihren bekannten Formen, Licht und Schatten, Wind und anderen elementaren Kräften. Dabei richtet sich der Blick jedoch nicht auf eine urwüchsige, wilde Natur, sondern auf die Anstrengungen des Menschen, die Natur zu beherrschen und teilweise sogar in Kultur umzuformen. So bildet Ulrich Pester „Zwitterorte" ab, die halb naturbelassen und halb domestiziert sind. Es sind Orte, an denen z.B. das wuchernde Wurzelwerk eines Baumes in eine Konstruktion von Architektur übergeht. Mit solchen Verfremdungen weicht Ulrich Pester einem klassischen, rein abbildenden Naturalismus aus. -J.R



