
Chimperator/Groove Attack, VÖ: 6.7.
Rap/Pop Ähnlich wie Casper im vergangenen Jahr mischt Cro zurzeit die Rapszene auf. Seine Nummer „Easy" kletterte Anfang April bis auf Platz zwei der deutschen Singlecharts und wurde zu einem der ersten großen Hits 2012. Jan Delay z.B. nannte Cro „die Zukunft des deutschen HipHop". Die Musik ist nicht die einzige künstlerische Begabung, die Carlo (so sein bürgerlicher Name), der in einem Stuttgarter Vorort aufwuchs, besitzt. Er machte eine Ausbildung zum Mediengestalter, arbeitete bei einer Zeitung als Cartoonist, gründete sein eigenes kleines Modelabel und vertreibt selbst gestaltete Shirts. Nun hat der Schwabe sein Debüt-Album fertiggestellt, dessen Name „Raop" nicht von ungefähr kommt. Eingängige Melodien und Hooklines, wie es sich für Popsongs gehört, treffen auf Cros eigensinnige Art zu rappen. Dazu gesellen sich ein paar ungewöhnliche Beats, und es entstehen originelle Songs wie „King of Raop" oder „Wir waren hier". Genau deshalb wächst die Fanschar des Mannes mit der Pandamaske unaufhörlich. Für die Produktion zog er wieder zu seiner Mutter und richtete sich dort einen Aufnahmeraum ein. Fast so wie am Anfang seiner ersten musikalischen Gehversuche, als er mit Freunden und einem zum Mikro umfunktionierten Kopfhörer im Kelleraum musizierte. -ds
Live: 2.10., E-Werk
