
Indie-Rock Universal, VÖ: 31.8.
Die Kilians gehören zu den deutschen Newcomerbands, deren schlichte Namen Indierock-Fans sich merken sollten. Aus einer schäbigen Garage in Dinslaken spielten sie sich direkt ins Vorprogramm von Tomte und tourten anschließend mit Sugarplum Fairy und The Cooper Temple Clause. Der Grund für den schnellen Erfolg der Band wird jetzt mit dem Debütalbum „Kill the Kilians“ für alle hörbar gemacht. Der etwas stupide Name des Werkes täuscht. Die englischsprachigen Texte der Jungs aus dem Ruhrpott sind alles andere als einfältig. „I wanna find someone wasting my time, I wanna find someone fucking my mind“ erklingt es da aufmüpfig zwischen temporeich vorwärts treibenden Gitarren. Ob die Kilians punkig durch einen Song preschen, lässig beschwingt in Ruhe rocken oder eine melancholische Melodie im dichten Gitarrentreiben versenken, die Songs haben es, das gewisse Etwas, das klangvolle Gleichgewicht, aus rauen Gitarrenriffs und melodiöser Romantik oder Fröhlichkeit. -se
