Hip-Hop, Dancehall, Electro, Ethno, XL Recordings/ Beggars Group/ Indigo

Hip-Hop, Dancehall, Electro, Ethno „Ach, ich weiß es auch nicht, aber viel mehr junge Frauen sollten das machen", sagt die Britin mit Wurzeln in Sri Lanka Mathangi „Maya" Arulpragasam für gewöhnlich, wenn sie nach einem Namen für ihre Musik gefragt wird. „Für mich ist aber wichtiger, die asiatische musikalische Philosophie in den westlichen Lifestyle einfließen zu lassen. Nicht unbedingt als bestimmtes musikalisches Konzept, aber als eine Art Bild, eine Vorstellung oder Erfahrung. Aber es ist, glaube ich, in Ordnung, eine Sitar und damit einen asiatischen Einfluss zu verwenden." Nicht dass M.I.A. wirklich nennenswert asiatische Instrumente auf „Kala" benutzen würde. Daher wissen ihre Leute zu Hause in Sri Lanka auch nicht so genau, was das sein soll. „Street Style" sollte sich als Begriff etablieren, denn es ist Musik von Straßenkünstlern, kombiniert mit Motorengeräuschen und den verschiedensten regionalen Einflüssen. Die Tochter eines flüchtigen tamilischen Unabhängigkeitskämpfers singt, rappt und tanzt sehr eigenständig, und das genauso erfolgreich. Als amerikanische Einflüsse nennt M.I.A. Public Enemy, Big Daddy Kane, Roxanne Shanté und N.W.A. Auf „Kala" sind als Gastmusiker der nigerianische Rapper African Boy, die Aboriginee-Kombo The Wilcannia Mob sowie der zurzeit fast überall involvierte Timbaland vertreten. -mb