No Format!/Because Music/Alive

World Vor knapp zehn Jahren erschien die junge malische Sängerin Mamani Keita schlagartig im Fokus der Weltmusikfans. Ursache war ihr Album „Electro Bamako", das sie gemeinsam mit dem französischen Electro-Produzenten Marc Minelli einspielte. Dort trafen - in dieser Form erstmalig - Klänge aus Mali, gemixt mit elektronischem Jazz, auf Pop- und Rocksounds. Mamanis hohe, alterslose Stimme erhob sich majestätisch über die Samples und Loops Minellis, das Mitwirken von Salif Keitas Stargitarristen Djelly Moussa Kouyaté tat sein Übriges. Ihr zweites Album „Yelema" wurde in Deutschland kaum beachtet, bekannt aber wurde, dass Dee Dee Bridgewater sie auf ihrem Mali-Album „Red Earth" mit im Boot haben wollte und sie dann mit auf Welttournee nahm. Das neue Album „Gagner l'Argent Français" erscheint nun Ende August, ist ähnlich gut wie „Electro Bamako" und verbindet moderne afrikanische Musik mit Rock, Dub und vielem mehr. Keitas Songs werden - wie auch schon auf „Yelemna" - verfeinert durch Nicolas Repacs Arrangements. Den letzten Kick gibt mal wieder Gitarrist Djelly Moussa Kouyaté, besonders auf den rockigen Stücken wie „Sinikan", „Douba" und auf dem eindrucksvollen Titelstück. -mb