
Columbia/SevenOne/Sony, VÖ: 16.12.
Singer/Songwriter Die Norwegerin Marit Larsen wurde bei uns vor zwei Jahren durch ihre Single „If a Song Could Get Me You" bekannt. Die verträumt-tiefgründige Popnummer stürmte sowohl in Deutschland als auch in Österreich auf Platz eins der Charts. Das anschließend veröffentlichte Album gleichen Namens, mit den besten Songs ihrer beiden bis dahin nur in Norwegen erschienenen Platten, verkaufte sich rund eine Viertelmillion Mal. Um sich für die Songs ihres neuen Albums „Spark" zu inspirieren, zog sich Larsen für acht Monate in die Anonymität New Yorks zurück. „Es war schön, ein bisschen isoliert zu sein und herauszufinden, wer ich geworden war. Wer bin ich, wenn niemand zuhört?", sagt sie rückblickend. Zurück in Oslo ging alles ziemlich fix. Wie gewohnt beschränkte sich die Allrounderin nicht aufs Komponieren und Singen, auch die meisten Instrumente wurden von ihr selbst eingespielt. Die Spannbreite reicht dabei von Klavier und Gitarre über Mandoline und Xylofon bis hin zu exotischen Geräten wie der indischen Tampura und einer russischen Laute namens Domra. „Coming Home", die erste Single, ist ein flottes Folk-Stück, produziert von Kåre Vestrheim, der ansonsten auch für Acts wie Motorpsycho, Katzenjammer, Gluecifer und Morten Harket tätig ist. Der angemessen getragene Song „I Can't Love You Anymore" entstand zusammen mit dem faröischen Liedermacher Teitur. -mb
Live: 22.4.2012, Stadtgarten
