
EMI/Capitol
Country-Pop Man stelle sich einen kanadischen Highway im Spätsommer vor. Die Bäume wiegen sich leicht im Wind, die Sonne wärmt und die Rocky Mountains schimmern goldrot. Man sitzt hinterm Steuer, schiebt „Strange Place Called Home“ in den Player, lehnt sich zurück und genießt den Augenblick. Martin Gallop hat auf seinem Debüt geschafft, was sonst nur Masseure oder warme Wannenbäder vermögen: Wohlige Entspannung breitet sich ab dem ersten Takt aus. Seine leicht nasale, rauchig gezogene Stimme trägt den Hörer sanft aber beständig durch zwölf unbeschwerte, aber auch ernste Songs. Der gebürtige Kanadier überzeugt mit Banjo, Hammond Orgel, Mundharmonika und einer angenehmen Priese Melancholie. Da es bis zum Spätsommer noch was hin ist, ist die winterliche Alternative: ein gutes Glas Rotwein, ein Sofa und eine Decke. -em
Live: Support von Annett Louisan am 8.2., Kölnarena
Weil es so schön ist, verlosen wir 4 x das Debüt. Das Stichwort findet sich in der Februar-Ausgabe der Kölner Illustrierte.
