Neue 12" Maxis aus dem elektronischen Musikbereich


+++ ANTE PERRY und TUBE & BERGER haben sich mal wieder zusammen ins Studio begeben und eine feines 3-Track-Vinyl, namens „Tempo 1000“ produziert. Das solide Titelstück ist allerdings nicht das eigentliche Highlight der Platte, sondern vielmehr die beiden B-Seiten-Stücke. „Jay“ wird durch ein kurzes und sich immer wiederholendes Spachsample angetrieben und die geschickt gesetzten Gitarrenlicks geben dem Ganzen jede Menge Groove. „Symbiose“ ist härter und raviger und sorgt durch seine Breaks für die nötige Abwechslung (Kittball). +++ Eine wirklich fantastische Scheibe haben die Jungs von THE LOST MEN hier hingelegt. Alex Dallas, Bernd Kunz und Alex Gustafson haben in jeden der drei Tracks unheimlich viel Tiefe und Gefühlvolles hineingesteckt. Egal, ob beim sphärischen und treibenden Titeltrack „Pace of Mind“, dem deep-tech-housigen „UC“ oder dem tribalig-entspannten „Brothers & Sisters – das Trio hat einfach eine klasse Arbeit abgeliefert. DJ-Größen wie Laurent Garnier oder Dixon finden dies im Übrigen auch (Drumpoet Community). +++ Gleich zwei Debüts hat folgende 12“ Maxi zu verantworten. Zum einen ist es die erste Nummer auf dem Label We Love This und zum anderen das erste offizielle Release von BODYMOVIN. Hinter dem Projekt verbergen sich niemand Geringere als die Stuttgarter DJs und Produzenten Thomilla und Friction. Ihr „Good Time“ kommt in drei Varianten daher. Das elektroide Original und auch die Dub-Version haben einen klassischen Aufbau und entfalten ihr wahres Potential erst im Club, versprochen! Der Schwede Martinez setzt auf eine geradere Bassdrum und liefert eine ziemlich deepe Interpretation ab. +++ Der Freiburger SARRASS ist nicht unbedingt der klassische Vertreter des elektronischen Musik-Produzenten. Er hat eine langjährige Erfahrung als Trompeter und Pianist und spielte klassische Konzerte mit Jazz-Formationen und Big Bands. Das merkt man seinen beiden Songs auf der „Black Label #44“ auch absolut an, denn hier wird alles andere als kaltherzige Maschinenkost geboten, sondern wohlig warme Klänge, die sich insbesondere bei „Breathe“ unheimlich gut anfühlen (Compost). +++ -ds
