
Ausgewählte 12" Maxis in der Kritik
+++ Die erste Platte von STEFANO TROPEANO macht wirklich Lust auf mehr, denn das Debütvinyl des Schweizers macht richtig Spaß. „Dashti“ ist recht minimal, und eine immer wieder auftauchende Tröte verleiht dem Track einen orientalischen Touch. „Back to Me“ kommt etwas klassischer daher und sorgt durch die Male-Vocals für die nötige Abwechslung und Schubkraft (Yellow Tail). +++ Einen qualitativ hochwertigen Vorgeschmack auf PHONIQUEs demnächst erscheinendes Album „Time for House“ hält diese EP bereit. Den Anfang macht VINCENZO, dessen „Return of Sha“ fette und extrem tanzbare Sub-Bass-Action bietet und perfekt für die Prime-Time ist. Bei TIGERSKIN und seinem sommerlich deepen „Too Hot“ geht’s wesentlich relaxter zu. KOLOMBO zieht die Zügel wieder etwas an. Allerdings wird die oldschoolig angehauchte Housenummer „Next Dream“ auch eher in der Aufwärmphase eines DJ-Sets zum Einsatz kommen, was keinesfalls negativ gemeint ist (Ladies & Gentlemen). +++ Als klasse Ergebnis einer wirklich fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen HARADA & JERL darf die „From Monday till Monday Morning EP“ bezeichnet werden. Das sphärische Tech-House-Stück „Monday Morning“ eröffnet den Reigen. Danach lässt „Sunday Bells“ seine futuristischen Glocken erklingen. Zum Abschluss hat Phunklarique das sonntägliche Glockengeläut bearbeitet und das Ganze mit Knarzsounds und Power ausgestattet und auch sonst nicht mehr viel vom Original übrig gelassen (BluFin). +++ Auch diesmal ist an den beiden neuen Compost-Black-Label-Veröffentlichungen kein vorbeikommen. SHOW-B haut vier Knaller raus, die zeigen wie moderne Housemusik klingen kann. Bei „Moory“ und „Kimbundu“ entlocken einen die fröhlichen Sounds sofort ein dickes Grinsen und „Komposite“ und „Keras“ sind einfach verdammt starke und deep-angehauchte Nummern. Die Compost Black Label #52 stammt von PHREEK PLUS ONE. Mit ihrer The Funk Hunt EP transportieren die drei italienischen Hengste Ivan Savoldi, Allesandro Cattenati and Giovanni Guerretti den Italo-Disco ins neue Jahrtausend und das gleich vier Mal. Einfach purer Hör- und Tanzgenuss, versprochen! +++ -ds
