Neue 12" Maxis aus dem elektronischen Musikbereich

>>> Das Kölner Projekt S.C.A.L. aka PIERCE & TWIRDY wagt mit „Techno Is Not What It Seems“ einen kritischen Blick auf die elektronische Musikszene. Das deepe Tech-House-Stück besticht insbesondere durch seine tiefen männlichen Vocals. Beim Remix von Gorge & Nick Curly wird es noch etwas deeper. Der Bonus-Track „Sleeper“ ist dagegen wesentlich tanzflächenorientierter und bringt mächtig Bewegung in die Hüfte (Yellow Tail). >>> Für seine Anfang Oktober erschienene Compilation „Flashing Disco Sounds“ hat ANTE PERRY gemeinsam mit TUBE & BERGER zwei exklusive Tracks für den gemixten Doppel-Silberling produziert, die als E.P. veröffentlicht wurden. „Human You“ ist ein Flashing-Disco-Monster, das sicher für Furore sorgen wird. Peter Jürgens Remix schaltet einen Gang zurück und setzt mehr auf Halleffekte. Der zweite Track „Waltervondervogelweide“ ist wesentlich minimaler und bleibt eher im Hintergrund (Moonbootique). >>> DOUGLAS GREED hat sich für seine Nummer „Deadline“ mit dem Drum ’n’ Bass-MC Kemo genau den richtigen Mann geholt, denn dessen soulige Stimme passt sich optimal an Greeds Soundgerüst an. Erotischer Technosound ist das Ergebnis. Beim Less Remix geht es wesentlich chilliger zu. Mit dem energiegeladenen „Covert“ gibt es noch eine starke Nummer obendrauf (Lebensfreude). >>> Altmeister DJ T. beweist auch mit „After Dark“, dass er ein untrügliches Gespür für gute Produktionen hat. Zwar braucht es etwas Zeit, bis man die Nummer in sein Herz schließt, aber irgendwann kann man den Schuffle-Beats und Synthie-Lines nicht mehr widerstehen. Bei „Before Light“ geht das Konzept noch besser und schneller auf, da die Grundstimmung wärmer ist und die Percussion volle Wirkung zeigen (Poker Flat). >>> Wenn sich Szenegrößen wie MOGUAI & ZENKER zusammentun, dann kann eigentlich nur etwas Feines bei rumkommen. So geschehen bei „Diamond Back“, was in drei Varianten daher kommt. Pierce liefert dabei die beste Version ab. Sein tribaliger Remix packt einen sofort. Auf dem separat erhältlichen zweiten Teil von „Diamond Back“ findet sich zum einen das hymnenhafte „Ray“ und zum anderen ein Mash-up aus „Diamond Back“ und „Ray“, welches in gewohnt souveräner Manier von Oliver Koletzki produziert wurde (BluFin). <<< -ds