Ausgewählte 12" Maxis in der Kritik

+++ Gleich zum Labelstart von Basmati bringt GABRIEL ANANDA einen fetten 2-Tracker heraus. Das Tribal-Housestück „Bell“ sorgt insbesondere durch seinen unwiderstehlichen Groove und witzige Soundspielereien für gute Laune. „Schnee“ setzt auf andere Emotionen: Sphärische Klänge, die jeden Afterhour-Traum wahr werden lassen. +++ Das Compost Black Label feiert seinen 50. Release und hat dafür mit PETER KRUDER einen würdigen Künstler gefunden. Der Wiener legt mit „After the Dawn“ schon richtig gut los, um dann mit „Before Night Falls“ auf seine ganz spezielle Weise zu explodieren. Die Nummer 51 des Münchner Labels gehört TJ KONG. Zusammen mit Elbee Bad ist die synthielastige Housenummer „What This Music’s Done To Me“ entstanden – eine verdammt coole elektronische Mixtur, an der keiner vorbeikommt. Der Nuno-Dos-Santos-Mix ist dagegen etwas verträumter geraten. Auch „Music“ und „The Pearl“ sind nicht für die Prime-Time gedacht, aber bergen unheimlich viel Gefühl und Kraft in sich, die die Scheibe noch mal enorm aufwerten. +++ Das LOOP HOTEL lädt mit zwei tollen Tracks zum Verweilen ein. In „Room 101“ wartet eine klassische, groovende Housenummer, die einfach gut ist. Etwas vertrippter, techhousiger und dreckiger kommt „Room 102“ daher. Und das ist extrem effektvoll für die Beine. Da fällt das Auschecken echt schwer. +++ Nach „Tornado“ wurde nun KAISER SOUZAIs „Hurry Caine“ auf Platte gebannt. Das moderne Technostück ist extrem tanzbar und besticht nicht durch Härte, sondern durch seine Verspieltheit. Ramon Tapias Remix ist düsterer und undergroundiger. Bei Evolents Version wird es dann noch darker und kompromissloser. (Yellow Tail). +++ -ds