
Jalapeno/Roughtrade
Funk Wenn es nach John Turrell und seinem kongenialen Musikerkumpan Smoove ginge, dann würden die Menschen tanzen. Am besten immer und überall. Diesen Eindruck vermittelt zumindest ihr aktuelles Album „Eccentric Audio". Zugegeben, mit „Gabriel" oder „Wasted Man" finden sich auf der Platte auch ein paar Songs, die sich in ihrer wunderschönen Melancholie lediglich für einen schwerfälligen Blues-Walzer eignen. Aber auch das gehört ja zum Tanzen dazu. Außerdem liefert das britische Duo gleich die passende Medizin, um den Dancefloor sofort wieder aus seiner kurzweiligen Trägheit zu befreien. Mit „Slow Down" zum Beispiel, der ersten Singleauskopplung der Platte, oder dem Gute-Laune-Mitklatschlied „Hard Work". Auch bei den funkigen Bläsereinwürfen in „Let Yourself Go" oder dem treibenden Gitarre-Percussion-Bass-Groove, der „In Deep" seine Kraft verleiht, dürfte es dem Hörer schwerfallen, ruhig sitzen zu bleiben. DJ und Produzent Smoove weiß einfach, wie er mit seinem musikalischen Handwerkszeug umzugehen hat. Und da auch John Turrell ein feines Gespür dafür besitzt, wie seine tolle, soulig-warme Bluesstimme in den einzelnen Stücken am besten zur Geltung kommt, ist „Eccentric Audio" durchweg hörenswert. -flx
