
21.9., 20h, Prime Club
Wenn Ghosts zu Gast im Prime Club sind, geht es nicht gruselig, sondern indie-poppig zu. Statt mit Ketten zu rasseln oder auf Knochen zu pfeifen, bedienen die vier Briten lieber Keyboard, Bass, Schlagzeug und Gitarre. Und obwohl der Gesang von Simon Pettigrew durch Mark und Bein geht, ist er weit entfernt von einem schaurigen Heulen. Früher nannten sich die Jungs Polanski und machten eher elektronisch geprägte Musik, der Erfolg stellte sich aber erst nach der Umbenennung und dem Wechsel zum gefühlvollen Gitarrenpop ein. Vielleicht hatten da tatsächlich ein paar gute Geister ihre Finger im Spiel? Wahrscheinlicher ist, dass in diesem Fall einfach der Grundsatz „Qualität setzt sich durch“ gegriffen hat! Denn die Newcomer können sich ohne Zweifel mit bereits bekannteren britischen Kollegen wie z.B. Keane oder auch Travis messen.



