Foto: Stephan Anemüller
Mit Bike und Bahn ans Ziel kommen
Klimaschutz und Umweltvorsorge stehen seit Jahren ganz oben auf den politischen Agenden, von der Gemeinde bis hin zu den Gremien der EU. Jeder will CO2 vermeiden und schädliche Umweltbelastungen reduzieren. Damit das in der Praxis auch wirklich funktioniert, müssen Privatleute wie Unternehmer umdenken und vor allem handeln. Bei den Kölner Verkehrs-Betrieben (KVB) wurde die gesellschaftliche Anforderung nach mehr Klima- und Umweltschutz aktiv aufgenommen, und man hat sich einige Gedanken gemacht. Der seit Jahren spürbare Fahrgastzuwachs in Bussen und Bahnen geht u.a. darauf zurück, dass immer mehr Menschen ihr Auto stehen lassen und andere Verkehrsmittel wählen. Häufig werden hierbei das Fahrrad und der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) miteinander kombiniert. Dies veranlasst Jürgen Fenske, Vorstandsvorsitzender der KVB, die Bedeutung einer vernetzten Mobilität zu betonen. Die KVB wird ihre Aktivitäten in diese Richtung verstärken. Gemeinsam mit der Stadt Köln möchte sie z.B. die Anzahl der Fahrradabstellanlagen im Umfeld der KVB-Haltestellen erhöhen und so die Übergänge in den ÖPNV erleichtern. Zudem überlegt die KVB derzeit, wie das Angebot des Unternehmens durch Leihfahrräder an Haltestellen erweitert werden kann.
