Ausgabe November 2017

Weiterhin ein Hafen für Exil-Rheinländer

Neue Betreiber der Ständigen Vertretung Rheinland in Berlin

Die neuen Betreiber Jan Philipp Bubinger (l.) und Jörn Peter Brinkmann (r.)
Foto: StäV Berlin

Nach 20 Jahren ist nun Schluss und Friedel Drautzburg und Harald Grunert geben ihr Lebenswerk weiter. Die neuen Betreiber der Ständigen Vertretung Rheinland am Schiffbauerdamm in Berlin sind Jörn Peter Brinkmann und Jan Philipp Bubinger. Die Idee für die Ständige Vertretung Rheinland (StäV) wurde aus dem Umstand geboren, dass die Bundesregierung in den 90ern vom Rheinland nach Berlin zog.  wurde die Idee der Ständigen Vertretung Rheinland (StäV) durch die beiden Bonner geboren.

Gemeinsam mit der Privatbrauerei Gaffel eröffneten die Bonner Drautzburg und Grunert 1997 an der Spree die erste StäV. Die Bonner Bundestagsabgeordneten machten ihre Vertretung sofort zur Stammkneipe und sie wurde zu einer der erfolgreichsten Kölsch-Objekte der Republik. In der Hauptstadt gehört die Ständige Vertretung sogar zur festen Route bei Berliner Stadtrundfahrten. „Durch die StäV wurde Gaffel in Deutschland Synonym für Kölsch“, meint Thomas Deloy, Geschäftsleitung Marketing und PR der Privatbrauerei Gaffel, die weiterhin mit ihren Produkten im Ausschank ist.

Die beiden Gründer bleiben aber der StäV treu und werden Berater. Das Konzept wollen Jörn Peter Brinkmann und Jan Philipp Bubinger nicht ändern, aber dennoch einen spürbaren Generationswechsel einläuten und neue Akzente setzen. So werden sie, mit Unterstützung von Harald Grunert, auch weiter Karnevals-Partys in der Kulturbrauerei im Prenzlauer Berg veranstalten.

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