Mit „Waterland“ kommt im Herbst eine Zirkusproduktion nach Köln, bei der Wasser zum zentralen Bestandteil der Inszenierung wird. Statt einer klassischen Manege bildet ein großes, beheiztes Becken die Bühne. Stege und Plattformen führen durch die Wasserfläche, während Fontänen, Licht-, Laser- und Soundeffekte die artistischen Nummern begleiten.
Nach Angaben des Veranstalters fasst das Becken rund 120 Tonnen Wasser. Zusätzlich werden unter der Zirkuskuppel etwa 30 Tonnen Wasser für Fontänen und Regeneffekte eingesetzt. In dieser Kulisse zeigt ein rund 40-köpfiges Ensemble Akrobatik auf dem Wasser, an Land und in der Luft. Zum Programm gehören Darbietungen am Hochseil, an Strapaten und im Luftnetz, Sprünge von der Russischen Schaukel, Jonglage, Illusionen und eine Feuershow. Aqua- und Showballett verbinden die einzelnen Nummern mit choreografierten Szenen.
Inhaltlich ist die Produktion als Reise durch eine Fantasiewelt angelegt. Meerjungfrauen, Quallen, Piraten und Clowns begegnen sich in einer Geschichte, die Elemente klassischer Zirkuskunst mit modernen Bühneneffekten verbindet. Kostüme, Projektionen und wechselnde Lichtstimmungen greifen das Motiv einer Unterwasserwelt auf.
Die Show kommt ohne Tiernummern aus und konzentriert sich auf Artistik, Tanz und technische Inszenierung. Das Ensemble besteht laut Veranstalter aus Künstlerinnen und Künstlern des ukrainischen Staatszirkus. Nach Tourneen durch Polen und Gastspielen in mehreren deutschen Städten führt die Tour nun auch nach Köln.
INFO Waterland – Zirkus auf dem Wasser, 9.10. – 8.11., Parkplatz Ecke Pettenkoferstr./Wöhlerstr. in Köln-Ehrenfeld, Tickets ab ca. 20 Euro, www.waterlandcircus.de
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Teilnahmeschluss ist der 15. September, die Auslosung erfolgt am selben Tag.