Köln blickt auf rund 2.000 Jahre Stadtgeschichte zurück – doch kaum eine Zeit hat die Domstadt so tiefgreifend geprägt wie die Kriegsjahre bis 1945. Nach 12 Jahren NS-Herrschaft und 5 Jahren Bombenkrieg lag die Stadt in Trümmern, gezeichnet von massiver Zerstörung und zugleich an der Schwelle zu einem Neuanfang. TimeRide, der Marktführer für Zeitreise-Erlebnisse, macht diesen einschneidenden Moment der Kölner Geschichte ab sofort auf neuartige Weise erlebbar: Die TimeRide-Attraktion „Köln 1945" entführt die Gäste in einer rund 45-minütigen VR-Zeitreise durch die Ruinenlandschaft der zerstörten Stadt – immersiv, dokumentarisch und nahbar wie nie zuvor.
Vom Lichtspielhaus bis zum Heumarkt
Die neue Experience dauert insgesamt rund 45 Minuten. Sie beginnt mit dem Besuch des Kinosaals, wo ein Film in farbigen Originalaufnahmen die Bombardierungen Kölns und den Alltag der kriegszerstörten Stadt im Jahr 1945 zeigt. Anschließend folgt eine rund 25-minütige VR-Fahrt durch die Kölner Ruinenlandschaft. Die Route führt virtuell vom Neumarkt über Glockengasse, Dom, Hauptbahnhof und Alter Markt bis zum Heumarkt – und macht Geschichte an ihren authentischen Orten lebendig.
„Köln 1945 ist ein Kapitel unserer Stadtgeschichte, das sich weder in Büchern noch in Filmen allein erfassen lässt. Mit dieser Experience setzen wir neue Maßstäbe, wie wir schwierige, aber zentrale Momente der Geschichte respektvoll und zugleich emotional nahbar machen können."
Jonas Rothe, Gründer und Geschäftsführer von TimeRide
Alltag zwischen Trümmern – ein emotionaler Vorher-Nachher-Effekt
Auf der VR-Fahrt durch das kriegszerstörte Köln beobachten die Gäste zahlreiche Szenen des Alltags: erste Aufräumarbeiten, Kinder, die in den Trümmern spielen, Menschen, die ihr Zuhause nicht wiederfinden, und solche, die sich in den Ruinen neu einrichten. Die Erzählstimme von BAPs Wolfgang Niedecken kommentiert das Gesehene und leitet durch die Fahrt. Der Clou der Experience: Immer wieder begegnen den Besuchenden Flashbacks aus dem unzerstörten Köln der Vorkriegszeit. So entsteht ein starker, emotionaler Vorher-Nachher-Effekt – besonders eindrücklich dort, wo von ganzen Straßenzügen oder einst repräsentativen Gebäuden nur noch unkenntliche Trümmerberge geblieben sind. Je näher die Fahrt dem Heumarkt kommt, desto mehr Menschen sind zu sehen. Am Heumarkt schließlich fällt der Blick auf die Behelfsbrücke von Deutz ins linksrheinische Köln: Unzählige Kölner und Kölnerinnen kehren mit ihren Habseligkeiten auf Fuhrwerken, Handkarren und Bollerwagen in ihre Stadt zurück – und besiegeln damit: Trotz allem, die Stadt wird leben! Das emotionale Grande Finale: Zu den Klängen von Willi Ostermanns, interpretiert von den Bläck Fööss in einer bisher unveröffent–lichten A cappella Version, steigen die Teilnehmer virtuell über dem Rhein langsam in den Himmel empor. Mit dem Blick auf das, was den Menschen von damals Hoffnung gab: den Dom von Kölle.
„Wir wollen keine Inszenierung des Krieges – wir wollen ein Denkmal des Durchhaltens und des Neuanfangs schaffen. Wer diese Experience verlässt, versteht Köln anders. Die Stadt, wie wir sie heute kennen, ist gewachsen aus dem Willen der Menschen, nach all dem Dunkel weiterzu–machen."
Jonas Rothe, Gründer und Geschäftsführer von TimeRide
8. Mai 2026: Premiere von „Köln 1945" im TimeRide Senseum
„Köln 1945" hat am 8. Mai 2026 – dem 81. Jahrestag des Kriegsendes in Europa – seine offizielle Premiere im TimeRide Senseum am Kölner Alter Markt gefeiert. Die rund 45-minütige Experience eignet sich für Besuchende ab 10 Jahren und wird mit deutscher und englischer Audiospur angeboten.
Tickets kosten im Normalpreis 21,90 Euro, ermäßigt 17,90 Euro. Eine Vorabbuchung wird empfohlen, Restkarten sind täglich an der Kasse vor Ort erhältlich.