Bunter 10-er-Pack im Kölner Zoo: Am 30. Januar sind auf dem Clemenshof zehn Ferkel zur Welt gekommen. Die Männchen sind klar in der Überzahl: Es handelt sich um acht männliche und zwei weibliche Tiere. Sie zählen zur bedrohten alten Nutztierrasse der Schwäbisch-Hällischen Schweine. Mutter „Elfriede“ hat bereits mehrere Würfe erfolgreich großgezogen. Vater des quick-fidelen „Zehners“ ist der imposante Zuchteber „Eberhardt“, der schon oft im Kölner Zoo für Nachwuchs bei den beliebten Schwäbisch-Hällischen gesorgt hat.
333 – große Schweinerei
Schweine brauchen exakt drei Monate, drei Wochen und drei Tage, bis sie ihre Ferkel zur Welt bringen. So ist es auch bei den Schwäbisch-Hällischen Landschweinen. Charakteristisch stechen ihre schwarzen Köpfe, Hälse und Hinterbeine hervor. Manche Tiere sind auch komplett schwarz.
Aufgrund des fetten Fleischs waren die Schwäbisch-Hällischen früher sehr beliebt. Seit es die Verbraucher magerer mögen, sinken die Haltungszahlen. Heute ist die traditionsreiche Rasse vom Aussterben bedroht. Der Kölner Zoo widmet sich mit seiner Zucht dem Erhalt dieser Tiere.
Hier werden alte Arten erhalten
Der Clemenshof mit Streicheltierbereich im Kölner Zoo ist ein Bauernhof nach bergischem Vorbild. Auf mehr als 4.000 Quadratmetern leben dort verschiedene Haustierarten – besonders solche, die vom Aussterben bedroht sind. Große und kleine Zoobesucher erfahren hier alles über seltene heimische Tierarten und die kleinbäuerliche Lebensmittelproduktion. Hier ist auch „Hennes IX.“, das berühmteste Tiermaskottchen der Welt, zu sehen.
Tipp: Wer eine Auszeit vom jecken Karnevalstrubel genießen will – der Zoo hat täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet.