Mehr als jeder dritte schwere E-Scooter-Unfall in Köln steht im Zusammenhang mit Alkohol. Diese Zahl macht deutlich, warum Mühlen Kölsch und die Polizei Köln jetzt gemeinsam die Verkehrssicherheitskampagne „Drinkste ene met? – Dann lass den E-Scooter stehen“ starten. Mit fünf Bierdeckelmotiven, die das Kölsche Grundgesetz aufgreifen, sowie einer gemeinsamen Social-Media-Kampagne werben die Partner für einen verantwortungsvollen Umgang mit E-Scootern nach dem Biergenuss. Mehr als 25.000 Bierdeckel kommen dafür ab sofort in den Mühlen-Brauhäusern zum Einsatz.
Die Kampagne richtet sich vor allem an Menschen, die nach einem Brauhaus- oder Kneipenbesuch spontan mit dem E-Scooter nach Hause fahren möchten. Vielen ist nicht bewusst, dass für E-Scooter dieselben Promillegrenzen gelten wie für Autofahrer. Wer alkoholisiert fährt, gefährdet nicht nur sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer, sondern riskiert auch den Führerschein. Ebenso zählen Fahrten zu zweit auf einem E-Scooter zu den häufigsten Unfallursachen, obwohl die Fahrzeuge ausschließlich für eine Person zugelassen sind.
Herzstück der Aktion sind fünf unterschiedliche Bierdeckelmotive, die an das Kölsche Grundgesetz angelehnt sind. Mit typisch kölschem Humor greifen sie alltägliche Situationen auf und erinnern daran, dass Sicherheit im Straßenverkehr keine Nebensache ist.
„Ein Brauhaus steht für Geselligkeit, Genuss und verantwortungsvolles Miteinander“, sagt Johannes Hemme, Produktmanager von Mühlen Kölsch. „Wer mit uns ein Kölsch trinkt, sollte den E-Scooter anschließend stehen lassen, Nur so kommen alle sicher nach Hause.“
Kölsches Grundgesetz für Verkehrssicherheit
Die fünf Bierdeckel arbeiten mit dem Kölschen Grundgesetz für den sicheren Umgang mit E-Scootern:
§ 3 – Et hätt noch immer jot jejange
Eine kurze Ablenkung, ein Rauschzustand oder die Fahrt auf dem Gehweg: Beinaheunfälle sind keine Seltenheit. Deshalb: Opjepass!
§ 4 – Wat fott es, es fott
Wer alkoholisiert oder unter Drogeneinfluss E-Scooter fährt, riskiert seinen Führerschein. Es gelten dieselben Promillegrenzen wie für Autofahrer.
§ 5 – Nix bliev, wie et wor
Nach einem Unfall kann alles anders sein. Schwere Verletzungen und finanzielle Folgen können das Leben nachhaltig verändern.
§ 9 – Wat soll dä Quatsch
Ein E-Scooter ist nur für eine Person zugelassen. Zu zweit zu fahren ist verboten und erhöht das Unfallrisiko erheblich.
§ 10 – Drinkste ene met
Lampen an? Dann den E-Scooter stehen lassen. Alkohol beeinträchtigt Konzentration und Reaktionsvermögen und zählt seit Jahren zu den häufigsten Ursachen schwerer E-Scooter-Unfälle.
Mit der gemeinsamen Präventionskampagne möchten Mühlen Kölsch und die Polizei Köln dort für das Thema sensibilisieren. Die Botschaft ist eindeutig: Wer Kölsch trinkt, lässt den E-Scooter stehen.