Foto: Björn Heuser / KI
Alles neu macht der Mai. So steht es geschrieben. Und so fühlt es sich auch an!
Leute, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Es scheint, als bringt mir der Frühling neben der bunten Blütenpracht und den ersten so wohltuenden, warmen Sonnenstrahlen, einen unglaublich großen Reigen an Ideen mit. Wie die Blumen sprießen, so sprießen auch neue Projekte und Aktionen aus dem Boden. Das habe ich selten so erlebt – auch wenn ich das große Glück habe, seit meiner Schulzeit von meinem Ideenreichtum leben zu dürfen.
Da waren die wunderbaren Jubiläumsshows, die ich den ganzen März erleben durfte. Eine Tournee, die ich nie vergessen werde. Gefolgt von vielen wunderbaren Kneipenkonzerten und einem sehr mitreißenden Wohnzimmerkonzert im April. Und nächste Woche geht’s schon wieder auf Deutschlandtour.
Man könnte meinen „Das reicht doch!“ Und ja: Manchmal kriege ich fast schon Muskelkater vom Kofferpacken. Dabei ist es längst nicht alles, was so anliegt. Denn das, was ich gerade täglich erlebe, ist von langer Hand geplant. Das meiste stand mindestens schon heute vor einem Jahr fest.
Das bringt natürlich mit sich, dass ich aktuell im Hintergrund ständig dabei bin, wieder neue Konzepte und Shows fürs nächste Jahr an den Start zu bringen. Und da kommt Einiges – vor allen Dingen auch Neues, was ich so noch nie gemacht habe. Ich liebe besonders an meinem „Job“, dass er so vielfältig ist. Doof ist nur, dass ich nicht immer alles direkt rausposaunen darf, denn es soll ja spannend bleiben. Sonst würde ich zumindest schonmal verraten, dass es bei einer besonderen Show auch endlich mal kulinarisch wird, und die andere etwas mit dem „Neuen Mai“ zu tun hat. Außerdem… ach lassen wir das, ihr müsst genauso viel Geduld haben, wie ich!
Da fröne ich lieber weiter meinem neuesten Hobby: Dem Entwickeln neuer Ideen in Form von Produkten für meinen kleinen Laden in Bickendorf. Denn habe ich ja einst „HEUSERHUT.de“ getauft, und aus meinen Platten und dem ein oder anderen Merchandising-Produkt, ist inzwischen eine recht ansehnliche Palette an Kram geworden, der mir zwischen den Zeilen so einfällt, und den ich selbst cool finde. Das ist immer die Prämisse: Mir selbst muss es gefallen, und jedes Produkt muss irgendwas mit einem meiner Songs oder Projekte zu tun haben.
Ich bin ja selbst so ein Merchandising-Opfer. Egal zu welchem Konzert ich gehe, ohne T-Shirt, Programmheft, Platte oder Schlüsselanhänger gehe ich nicht nach Hause. Da machste nichts. Umso schöner ist das Gefühl, dass ich jetzt mehr und mehr Menschen mit „meinen“ Shirts auf Konzerten entdecke, oder mit vorstelle, wie ganz viele Mamas zum Muttertag eine meiner neuesten Ideen – die „Kölsche Flaschenpost“ – überreicht bekommen. Bei mir steht übrigens auch eine im Regal, und lacht mich seitdem täglich an.
Und so ergibt es sich, dass ich diese Woche täglich ganz viele Pakete bekomme, weil ich mein auftrittsfreies Wochenende genutzt habe, um neue Ideen zu entwickeln, die ich natürlich direkt ausprobieren will. Tja, und das waren – zum Leidwesen meiner Familie – sehr, sehr viele. Also stapeln sich die Kartons mit Drucksachen, Kissen, Blechschildern, Kühlschrankmagneten und vielem mehr im Flur, weil ich kaum mit dem Ausprobieren hinterherkomme.
Klingt chaotisch? Ist auch so. Und ich liebe es!
Muss los, der DHL-Mann hat geklingelt – bis nächsten Monat,
üre Björn